• 13.02.2013, 09:43:53
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FPÖ-Strache: Unser Gold muss aus Großbritannien abgezogen werden

Erstellung eines neuen Lagerkonzeptes ist überfällig

Utl.: Erstellung eines neuen Lagerkonzeptes ist überfällig =

Wien (OTS) - Der freiheitliche Bundesparteiobmann Heinz-Christian
Strache fordert die Überstellung des in der City of London gelagerten
österreichischen Goldes. Nationalbankgouverneur Ewald Nowotny
bezeichnet er in diesem Zusammenhang als "Kalten Krieger".

Das Gold der Österreicherinnen und Österreicher lagert zu 80 Prozent
in Großbritannien. Die Deutsche Bundesbank hat in der jüngsten
Vergangenheit hunderte Tonnen Gold aus London abgezogen. Wohl nicht
ohne Grund, wie der freiheitliche Bundesparteiobmann Heinz-Christian
Strache vermutet. Die aktuelle Entwicklung in Europa zeigten
jedenfalls, dass das Gold nirgends besser aufgehoben sei, als im
eigenen Land. "Man lagert ja auch nicht sein Schmuckkästchen im
Nachbarort", kommentiert Strache.

Während die Deutsche Bundesbank ihr Lagerkonzept an die Anforderungen
der Gegenwart anpasst und verstärkt auf inländische Lagerstätten
setzt, verharrt die Oesterreichische Nationalbank im Denken des
Kalten Krieges. Das noch aus dieser Epoche stammende Lagekonzept ist
weiterhin in Kraft und wurde sogar bestätigt. "Wir müssen unser Gold
nicht mehr vor der Sowjetunion verstecken", fordert Strache ein
Umdenken in den Reihen der Nationalbank. Besonders Gouverneur Ewald
Nowotny sei aufgerufen, endlich Verantwortung zu übernehmen anstatt
"in Lethargie" zu verharren.

In diesem Zusammenhang fordert Strache eine demokratische
Nationalbank. Es sei mehr als bedenklich, dass "Nowotny ähnlich eines
mittelalterlichen Schatzmeisters völlige Gewalt über das Gold der
Republik ausübt", so Strache.

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