Niederösterreich spekulierte mit 2 Mrd. im Landeshaushalt genauso wie Salzburg
Baden (OTS) - Der Kandidat des Team Frank Stronach zur Landtagswahl
in NÖ, der Rechnungshofbeamte i.R. Dr. Walter Laki, zitiert aus dem
Rechnungshofbericht Niederösterreich 2010/8:
"Das Land Niederösterreich führte Derivativgeschäfte mit hohem
Volumen und zum Großteil ohne direkten Bezug auf ein Grundgeschäft
durch. Das Limit für den Value at Risk als Risikomaß eines möglichen
Verlustes der so genannten Sondergeschäfte wurde im Dezember 2008
überschritten."
Und weiter zitiert Dr. Laki im Rechnungshofbericht: "Das Nominale der
Derivativgeschäfte betrug im Jahr 2008 rd. 2 Mrd. EUR." Wie Laki
ausführt, handelt sich um Zins- und Währungswetten, also genau jene
Geschäfte, die derzeit in Salzburg vorliegen.
Zu diesem Problembereich fordert Dr. Laki daher einen Kassasturz in
Niederösterreich bei dem folgende Fragen zu klären sind:
1. Wie viele Derivate sind noch vorhanden?
2. Wie hoch ist das Risiko, die Volatilität?
3. Wie viel Provisionen sind im Rahmen dieser Geschäfte bereits - und
vor allem an WEN - geflossen?
4. Wie rasch und mit welchen Verlusten können die noch offenen
Positionen geschlossen werden?
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