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OTS0033   10. Feb. 2013, 12:16

Niederösterreich spekulierte mit 2 Mrd. im Landeshaushalt genauso wie Salzburg


Der Kandidat des Team Frank Stronach zur Landtagswahl in NÖ, der Rechnungshofbeamte i.R. Dr. Walter Laki, zitiert aus dem Rechnungshofbericht Niederösterreich 2010/8:

"Das Land Niederösterreich führte Derivativgeschäfte mit hohem Volumen und zum Großteil ohne direkten Bezug auf ein Grundgeschäft durch. Das Limit für den Value at Risk als Risikomaß eines möglichen Verlustes der so genannten Sondergeschäfte wurde im Dezember 2008 überschritten."

Und weiter zitiert Dr. Laki im Rechnungshofbericht: "Das Nominale der Derivativgeschäfte betrug im Jahr 2008 rd. 2 Mrd. EUR." Wie Laki ausführt, handelt sich um Zins- und Währungswetten, also genau jene Geschäfte, die derzeit in Salzburg vorliegen.

Zu diesem Problembereich fordert Dr. Laki daher einen Kassasturz in Niederösterreich bei dem folgende Fragen zu klären sind:

1. Wie viele Derivate sind noch vorhanden? 2. Wie hoch ist das Risiko, die Volatilität? 3. Wie viel Provisionen sind im Rahmen dieser Geschäfte bereits - und vor allem an WEN - geflossen? 4. Wie rasch und mit welchen Verlusten können die noch offenen Positionen geschlossen werden?

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0033 2013-02-10 12:16 101216 Feb 13 TSO0001 0190



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