• 07.02.2013, 10:59:33
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Bayr zum EU-Finanzrahmen 2014-2020: Keine Kürzungen der EZA-Mittel

Sparen allein löst globale Probleme nicht

Utl.: Sparen allein löst globale Probleme nicht =

Wien (OTS/SK) - Heute und morgen wird über den EU-Finanzrahmen
2014-2020 abgestimmt, dabei ist geplant, die Mittel für
Entwicklungszusammenarbeit um 13,3 Prozent und jene des Europäischen
Entwicklungsfonds um elf Prozent zu kürzen. Petra Bayr,
SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, kritisiert die
geplanten Einsparungen massiv. "Dieser Vorschlag ist inakzeptabel",
betont Bayr und macht klar, dass durch "solch drastische Kürzungen
keine Probleme gelöst werden". Die EU müsse ihrer "globalen
Verantwortung, gerade jetzt in Zeiten der Krise" nachkommen,
unterstreicht Bayr die Rolle des größten Gebers weltweit. ****

"Eine gut dotierte Entwicklungszusammenarbeit, die kohärent im Sinne
der Entwicklung arbeitet und sinnvoll mit der humanitären Hilfe
verschränkt ist, hat unzählige positive Effekte, für die Länder des
globalen Südens und für die EU-Mitgliedstaaten", ist Bayr überzeugt.
"Ich hoffe, dass bei der Budgeterstellung über nationale Grenzen
hinaus gedacht wird und das gemeinsame Ziel der weltweiten
Armutsbekämpfung nicht aus den Augen verloren wird", fordert Bayr und
kritisiert abschließend, dass die Stärke der Lobby die
Budgetgestaltung massiv beeinflusst: "Es ist schlichtweg unfair, dass
die Größe der Lobby auch das Budget beeinflussen kann. Die
Schwächsten haben keine Lobby, die in Wien oder in Brüssel im
Hintergrund an den Fäden ziehen kann." (Schluss) bj/mp

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