- 06.02.2013, 13:49:28
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Kadenbach zu CITES: Illegalen Handel mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten rigoros bekämpfen
Artenschutz auch in Landwirtschafts- und Fischereipolitik stärker berücksichtigen
Utl.: Artenschutz auch in Landwirtschafts- und Fischereipolitik
stärker berücksichtigen =
Wien (OTS/SK) - Von 3. bis 14. März findet in Bangkok die 16.
Artenschutzkonferenz (CITES) statt. Das Europäische Parlament hat
deshalb heute, Mittwoch, seine Forderungen bezüglich CITES dargelegt.
Für die SPÖ-EU-Abgeordnete Karin Kadenbach ist es erfreulich, dass
das EU-Parlament mit seiner breiten Zustimmung zum
Entschließungsantrag klar gemacht hat, dass der Artenschutz kein
Randthema ist, sondern in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken
muss. "Artenschutz betrifft nicht nur den Handel mit gefährdeten
Arten wie er auf der kommenden Konferenz beraten wird, sondern er
muss in allen Politikbereichen Berücksichtigung finden. Dazu gehört
auch die Landwirtschafts- oder die Fischereipolitik", sagt die
Europaparlamentarierin, die Mitglied im Umweltausschuss des
Europäischen Parlaments ist. ****
Zum Treffen in Bangkok merkt Kadenbach an, dass man den illegalen
Handel mit bedrohten Tier- oder Pflanzenarten ebenso rigoros
bekämpfen müsse wie Drogen- oder illegalen Waffenhandel. "Hinter der
Wilderei steht ein riesiger Markt, der Millionenerträge
erwirtschaftet. Wird hier nicht vehement eingeschritten und
politische Verantwortung übernommen, um strenge Regelungen zu
etablieren, werden manche Tierarten bald ganz verschwinden", so
Kadenbach. Sie plädiert auch an das Gastgeberland Thailand,
Verbesserungen vorzunehmen. "In Thailand ist der Handel mit Elfenbein
noch immer erlaubt, solange das Elfenbein von heimischen Elefanten
stammt. Um den Bedarf decken zu können, kommt es aber immer wieder zu
illegalen Einfuhren, vorwiegend aus Afrika", erläutert Kadenbach. Sie
hat deshalb - gemeinsam mit dem liberalen niederländischen
EU-Abgeordneten Gerben-Jan Gerbany - einen offenen Brief an die
thailändische Premierministerin Yingluck Shinawatra gerichtet, in dem
gefordert wird, den Handel mit Elfenbein einzudämmen. (Schluss) bj/mp
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