- 31.01.2013, 13:58:05
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FPÖ-Kunasek: Darabos legt mit seinen Pilotprojekten nun endgültig eine Bruchlandung hin!
Wien (OTS) - Drei Pilotprojekte - Drei Abstürze, Minister Darabos
stolpert von einer Misere in die nächste. Beispiele: Wachdienst in
der Starhemberg-Kaserne ohne GWD nicht durchführbar - Kadersoldaten
müssen aus dem 100km entfernten Mautern anrücken. "Zeit zu gehen,
Herr Minister!", meint FPÖ-NAbg. Mario Kunasek, Mitglied im
Landesverteidigungsausschuss. Für ihn ist das Scheitern von
Verteidigungsminister Norbert Darabos bei seinen Pilotprojekten nur
ein weiterer Beweis dafür, dass "der Rücktritt des Ministers schon
längst überfällig ist."
Durch drei sogenannte Pilotprojekte wollte Darabos beweisen, dass ein
Berufsheer kostenneutral umgesetzt werden kann. "Darabos hat sich mit
diesen Projekten ein heftiges Eigentor geschossen. Alle drei
überhasteten und rein politisch motivierten Bruchpilotprojekte haben,
entgegen den Wunschträumen des Ministers, klar aufgezeigt, dass der
Verzicht auf Grundwehrdiener unmöglich ist", so Kunasek. Die Bilanz
der drei Projekte ist ernüchternd: Bei der Aufstellung der
Milizkompanien hatte man mit massiven Rekrutierungsproblemen zu
kämpfen. Die Übungen waren ein Debakel. Das zweite Pilotprojekt hatte
den Verzicht auf Grundwehdiener zum Inhalt. Am Beispiel
Starhemberg-Kaserne wurde schnell deutlich, dass dies unmöglich ist.
So konnte der Wachdienst ohne Rekruten nicht mehr sichergestellt
werden und es mussten Soldaten aus dem fast 100km entfernten Mautern
anrücken und Wache schieben. "Hier werden wir mit einer
parlamentarischen Anfrage die dadurch entstandenen Mehrkosten ans
Licht bringen", verspricht Kunasek.
Das dritte Pilotprojekt, die Aufstellung eines Kaderbataillons, hatte
mit massiven Rekrutierungsproblemen zu kämpfen. So wurden noch Ende
letzten Jahres hektisch 270.000 Briefe an junge Männer in der
Steiermark und in Kärnten verschickt. "Lediglich 150 Rückmeldungen
machen die Schwierigkeiten bei der Rekrutierung deutlich", meint
Kunasek. Beim bewährten Wehrpflichtigenkontingent des JgB 25 im
Oktober 2012 hingegen blieben 10% der Rekruten nach Beendigung ihres
Präsenzdienstes beim Heer. "Für uns ist klar, dass für politisch
motivierte Pilotprojekte kein Platz mehr ist. Die Österreicher haben
Darabos und seinen Berufsheerträumereien am 20. Jänner eine klare
Absage erteilt. BM Darabos soll das Votum akzeptieren, ernst nehmen
und besser noch heute als morgen abtreten", schließt Kunasek.
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