- 27.01.2013, 12:27:16
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ÖGB-Oberhauser: Teilzeitarbeit erhöht das Risiko für Altersarmut
Zwei Drittel der Frauen geringfügig beschäftigt
Utl.: Zwei Drittel der Frauen geringfügig beschäftigt =
Wien (OTS/ÖGB) - "Immer mehr Menschen sind geringfügig beschäftigt,
somit droht ihnen im Alter ein Leben unter der Armutsgrenze. Viele
PensionistInnen werden gezwungen sein einer Nebenbeschäftigung
nachzugehen, um sich ihren Lebensunterhalt leisten zu können. Es ist
höchste Zeit, dass tiefgreifende Maßnahmen gesetzt werden und
Unternehmen dazu gebracht werden, mehr Vollzeitarbeitsplätze
anzubieten", sagt ÖGB-Vizepräsidentin Sabine Oberhauser zu den
aktuellen Zahlen des Hauptverbands der österreichischen
Sozialversicherungsträger. Etwa 316.510 geringfügig Beschäftigte
wurden 2012 gezählt, ein Plus von fast 10.000 gegenüber dem Vorjahr.
Frauen stark betroffen
"Viele Untersuchungen zeigen, dass vor allem Frauen in Teilzeitarbeit
und geringfügige Beschäftigungsvethältnisse gezwungen werden, weil
die Rahmenbedingungen nichts anderes ermöglichen. Neben
familienfreundlichen Arbeitsplätzen müssen Kinderbildungplätze für
die Drei- bis Sechs-Jährigen ausgebaut werden", fordert Oberhauser.
Ein von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)
veröffentlichter Bericht zeigte, dass in Krisenzeiten vor allem
Frauen Schwierigkeiten am Arbeitsmarkt haben und in
Teilzeitbeschäftigung bzw. Arbeitslosigkeit gedrängt werden.
Oberhauser fordert mehr Investitionen in Bildung, Kinderbildung,
Pflege und Gesundheit, denn das würde auch mehr Vollzeitarbeitsplätze
schaffen.
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