• 24.01.2013, 12:36:22
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Leichtfried: Forderung nach Austritt aus der Eurozone ist dumpfer Populismus

Strache gefährdet österreichische Arbeitsplätze

Utl.: Strache gefährdet österreichische Arbeitsplätze =

Wien (OTS/SK) - "Strache ist anscheinend auf der Suche nach billigen
Wahlkampfschmähs. Da er inhaltlich wenig zu bieten hat, muss er mit
dumpfem Populismus aufwarten und Anti-EU-Ressentiments schüren", so
der Delegationsleiter der SPÖ-EU-Abgeordneten, Jörg Leichtfried, am
Donnerstag gegenüber dem Pressedienst. "Alle Statistiken belegen,
dass Österreich massiv vom EU-Beitritt und der gemeinsamen Währung
profitiert hat. Wider besseren Wissens streut die FPÖ den
Österreichern Sand in die Augen und verlangt ein Referendum über den
Euro-Austritt." Darüber hinaus spiele Strache mit seiner Politik den
Spekulanten in die Hände, denn wie sich gezeigt hat, ist die
Regulierung der Finanzmärkte nur in einem gemeinsamen Europa möglich.
****

"Der FPÖ-Chef sollte so ehrlich sein und nicht nur den Austritt aus
der Eurozone fordern, sondern den Österreichern auch die
Konsequenzen, die daraus erfolgen würden, erläutern: Abwanderung von
Betrieben, Einbruch der Exportwirtschaft und der Verlust von
abertausenden Arbeitsplätzen", sagt Leichtfried. Der
Europaparlamentarier bedauert darüber hinaus, dass
Europastaatssekretär Lopatka nicht klar Stellung zu den Äußerungen
Straches bezieht: "Es fällt in den Aufgabenbereich von Lopatka, gegen
jede Form von unbegründeter Anti-EU-Agitation aufzutreten und die
Bürgerinnen und Bürger über die Vorteile der EU-Mitgliedschaft
aufzuklären. Daher erwarte ich mir vom Staatssekretär deutliche
Worte, um Herrn Strache in die Schranken zu weisen." (Schluss) ah/mp
Rückfragehinweis: Sabine Weinberger, SPÖ-EU-Delegation, Tel.: 0043 1
40110 3612, e-mail: [email protected]

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