- 19.01.2013, 14:10:57
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FPÖ-Neujahrstreffen (2): Strache stellt Anspruch auf Amt des Bundeskanzlers
2013 wird Jahr der Entscheidungen - "Ja, ich will, dass die FPÖ stärkste Partei wird"
Utl.: 2013 wird Jahr der Entscheidungen - "Ja, ich will, dass die
FPÖ stärkste Partei wird" =
Vösendorf (OTS) - 2013 werde ein Jahr der Entscheidungen, betonte
FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache im weiteren Verlauf seiner Rede
beim freiheitlichen Neujahrstreffen in Vösendorf und bezeichnete es
als sein erstes Ziel, dass Rot und Schwarz keine gemeinsame Mehrheit
mehr haben. Zweites Ziel sei es, eine Regierung zu bilden, wo jene
Kraft, die etwas verändern wolle, die stärkste sei. Das sei die FPÖ.
Einer Dreierkoalition erteilte Strache eine Absage. "Ich glaube
nicht, dass jemand Österreich einen Dienst erweist, wenn er einen
Beitrag dazu leistet, das politische Leben der Herren Faymann und
Spindelegger zu verlängern. Ein Neubeginn in Österreich kann kein
weiterer Aufguss des rot-schwarzen Koalitionsgebräus sein. Das ist
schon jetzt eine Mischung aus ungenießbar und giftig."
Die Strache-FPÖ sei nicht Teil des Systems. "Sie war es nie und wird
es nie sein. Das ist die erste Voraussetzung für einen Neubeginn. Die
zweite ist, dass man eine Position hat, aus der heraus man führt. Und
das ist die Nummer eins. Das streben wir an", so Strache.
Das BZÖ sei faktisch inexistent und falle nicht durch Inhalte auf,
sondern bloß durch die seltsame Kleidung, die Petzner im Parlament
trage. Eva Glawischnig wiederum sei der grüne Bucher. "Da heißts auch
immer bloß: Bitte bitte, ich will in die Regierung egal um welchen
Preis." Aber was die Grünen machen, wenn sie in der Regierung sind,
sehe man aktuell in Wien, wo Chaos und Elend um die Wette laufen. 120
Millionen Euro kassiere die rot-grüne Stadtregierung ab für das
Parkpickerlchaos, und noch einmal 60 Millionen für Strafzettel wegen
dem Parkpickerl. Das sind 180 Millionen, fast 500.000 Euro am Tag.
"Das wird abkassiert von dieser Räuberbande", kritisierte Strache.
Und gleichzeitig warten über 40.000 Menschen in Wien auf eine
Gemeindewohnung, und die Liste wird immer länger. Aber der saubere
Herr Pilz denkt nicht daran, aus der seinen auszuziehen, wo er einen
Bagatellbetrag zahlt."
Was das Team Stronach betreffe, so seien das zusammengekaufte
gescheiterte Politiker. "Die haben vielleicht eine feine Nase für den
eigenen Vorteil, aber kein Gespür für die Politik und für die
Menschen." Bei Stronach wisse man außerdem nicht einmal, ob ihn das
Ganze in ein, zwei Monaten überhaupt noch interessiere. Er sei ein
Teilzeit-Österreicher mit kanadischen und Schweizer Steuernummern.
"Wer sechs Monate im Jahr in Kanada ist, kann wohl kaum richtige
Politik in Österreich machen", so Strache.
ÖVP-Obmann Spindelegger wiederum sei einer der höchsten Würdenträger
des Euro-Anbetungsvereins und lebe in seiner eigenen EU-Märchenwelt.
"Aber leider müssen wir alle dafür draufzahlen, das ist das Problem
dabei", so Strache. Die widerlichste Rolle in diesem ganzen
Regierungskabarett spiele aber zweifellos Bundeskanzler Faymann.
"Wann kommt denn z.B. die Volksabstimmung, die er am 27. Juni 2008 in
seinem berühmt-berüchtigten Brief an die Krone versprochen hat?",
fragte Strache. Faymann habe bisher diese versprochene
Volksabstimmung verhindern können. Die Wahl könne er aber nicht
verhindern. "Diese nächste Wahl wird so auch eine Volksabstimmung
darüber, ob die Österreicher in Zukunft bei so wichtigen Fragen wie
dem ESM entscheiden können oder nicht. Und dieses Ergebnis ist
verbindlich, ob es SPÖ und ÖVP passt oder nicht."
"Ich will erreichen, dass wir in Zukunft voller Stolz sagen können,
dass wir eine Insel der Seligen sind, weil wir unsere Potenziale
nutzen, statt dass wir jammern, dass wir leider keine Insel der
Seligen sind", betonte Strache. Der Maßstab für den Erfolg der
Regierungspolitik in Österreich könne auch nicht der Vergleich mit
dem Ausland sein. Der einzig zulässige Vergleich sei es, das, was im
Land geschehen sei, zu messen an den Möglichkeiten, am Potenzial, das
umgesetzt hätte werden können. Diese Kluft sei riesig. "Ich will sie
verkleinern."
"Ja, ich will, dass die FPÖ stärkste Partei wird. Ja, ich will
Bundeskanzler werden. Nicht meinetwegen. Sondern für Österreich! Denn
mein Herz schlägt ROT-WEISS-ROT. Aus Liebe zur Heimat und den
Menschen", beendete Strache seine Rede unter dem tosenden Applaus der
Anwesenden.
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