- 17.01.2013, 10:30:32
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FPÖ-TV: Keine Asylwerber in der Votivkirche
Berufsheer als Anreiz für Migranten - Landtagswahlkampf in Kärnten und Niederösterreich
Utl.: Berufsheer als Anreiz für Migranten - Landtagswahlkampf in
Kärnten und Niederösterreich =
Wien (OTS) - Seit Wochen halten linke Aktivisten und angeblich
hungerstreikende Asylwerber die Votivkirche in Wien besetzt. FPÖ-TV
bot sich vergangenen Sonntag bei einem Lokalaugenschein abseits der
üblichen Medienberichterstattung jedoch ein völlig anderes Bild.
Keine Menschenseele regte sich auf dem Matratzenlager. Auch die
meisten Kirchenbänke blieben fast leer, kaum mehr als ein Dutzend
Gläubige besuchten den Gottesdienst. "Es ist erschütternd, dass eine
kleine radikale Gruppe ein ganzes Land mehrere Wochen am Schmäh
halten kann", reagiert Wiens FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus empört auf
die Filmaufnahmen. Die Wiener FPÖ hat gegen die Asylwerber und
Aktivisten Anzeige erstattet und fordert Innenministerin Mikl-Leitner
(ÖVP) auf, die Illegalen umgehend in Schubhaft zu nehmen und
abzuschieben.
Am Sonntag fällt die Entscheidung über die Zukunft des Bundesheeres.
In einer Volksbefragung stimmt die Bevölkerung darüber ab, ob ein
Berufsheer künftig das erprobte System der allgemeinen Wehrpflicht
ablösen soll. FPÖ-Obmann HC Strache warnt eindringlich vor diesem
Experiment, da die für ein Berufsheer notwendigen
Freiwilligenkontingente nicht erfüllt werden könnten: "Ich will keine
Migrantenarmee wie in Belgien, wo über 30 Prozent der Soldaten einen
Migrationshintergrund aufweisen, oder wo Schwerkriminelle wie in
England rekrutiert werden müssen. Das ist nicht das Modell für
Österreich, das wir uns sicherheitspolitisch vorstellen." Auch das
als Zivildienst-Ersatz geplante bezahlte Sozialjahr entpuppt sich
schon in der Planungsphase als Fiasko. Es stünde auch EU-Ausländern
offen und wäre für sie eine Eintrittskarte in den österreichischen
Sozialstaat bis hin zu Arbeitslosengeld und Mindestsicherung,
kritisiert FPÖ-Sozialsprecher Herbert Kickl.
In Kärnten sind die Freiheitlichen am Sonntag fulminant in den
Wahlkampf gestartet. Die Ansage von Landeshauptmann Gerhard Dörfler,
bei der Landtagswahl am 3. März wieder als erster durch die Ziellinie
gehen zu wollen, wurde von mehr als 1.500 Besuchern lautstark
unterstützt. Gelingen soll das über die Fortsetzung des
eingeschlagenen Erfolgsweges und durch verstärkte
Zukunftsinvestitionen in den Bereichen Familien, Gesundheit und
Wohnbau. In Niederösterreich, wo am 3. März ebenfalls gewählt wird,
übt FPÖ-Landesrätin Barbara Rosenkranz heftige Kritik an der
Finanzpolitik von Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP). In seiner schon
mehr als 20-jährigen Regentschaft seien die Landesschulden von einer
halben auf sagenhafte sieben Milliarden Euro angewachsen. Ihr
Wahlziel ist der Bruch der absoluten Mehrheit der ÖVP, um künftig
"Arroganz, Selbstherrlichkeit und Machtmissbrauch" abzustellen.
Das FPÖ-TV-Magazin erscheint immer am Donnerstag pünktlich um 11 Uhr
auf http://www.fpoe-tv.at und im Youtube-Kanal
http://www.youtube.com/fpoetvonline
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