- 16.01.2013, 12:50:17
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Kräuter: Wehrpflicht-Frontkämpfer der ÖVP haben selbst Zwangsdienst vermieden
"Doppelbödig und unglaubwürdig"
Utl.: "Doppelbödig und unglaubwürdig" =
Wien (OTS/SK) - "Nichts Neues, gähnende Inhaltsleere, keine
Sachargumente." So bewertet SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter
die Aussagen von ÖVP-Sekretär Rauch, Innenministerin Mikl-Leitner und
ÖVP-Wien-Obmann Juraczka im Zuge ihrer heutigen Pressekonferenz.
"Doppelbödig und unglaubwürdig" an der ÖVP-Pro-Wehrpflichtkampagne
sei, dass deren vorderste Frontkämpfer selbst den Zwangsdienst
vermieden haben - "um ihre eigenen Profi- und Berufskarrieren zu
forcieren", so Kräuter. ****
Und weiter: "Ob Rauch, Khol oder auch Kampagne-Aushängeschild Franky
Schinkels: All diese Herren haben selbst weder Zivildienst, noch
Wehrpflicht absolviert. All diese Herren haben nicht Zeit sinnlos
geopfert, haben keinen Verlust beim Lebensverdienst hinzunehmen und
haben privat ihre Berufs- und Profichancen voll genützt. Sie haben
aber die Chuzpe, genau das von der künftigen Generation junger Männer
zu verlangen."
Andreas Khol beispielsweise habe sich angeblich freiwillig gemeldet,
sei aber "leider, leider" aufgrund eines Hautausschlags untauglich
gewesen. Kräuter: "Nach Abklingen des Hautausschlages hätte er sich
problemlos neuerlich mustern lassen können. Und dann richtet er sich
auch noch brieflich an die Senioren und versucht, sie auf die
Wehrpflicht einzuschwören." (Schluss) mo/ah
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