- 16.01.2013, 09:41:49
- /
- OTS0035 OTW0035
FPÖ-Neubauer: Kommt Berufsheer, kommen die finanziellen Glücksritter aus Ost-Europa!
Kommunikationsschwierigkeiten in Senioren- und Pflegeheimen bald an der Tagesordnung?
Utl.: Kommunikationsschwierigkeiten in Senioren- und Pflegeheimen
bald an der Tagesordnung? =
Wien (OTS) - Der Sozialbereich gestaltet sich sehr sensibel, weil wir
es hier mit Menschen in besonderen Lebens-Situationen zu tun haben.
Menschen die der Hilfe bedürfen oder pflegebedürftig sind und
Hilfeleistungen zur Bewältigung des Alltags benötigen. Besonders viel
Einfühlungsvermögen wird Menschen abverlangt, die im Bereich der
Altenpflege, wie etwa in Senioren- und Pflegeheimen, tätig sind.
"Hier ist es für die Lebensqualität der älteren Menschen besonders
wichtig, ein Vertrauensverhältnis aufbauen zu können. Die vertraute
Sprache dient gerade in diesem Umfeld als "vertrauensbildend" und
stellt einen wesentlichen Bestandteil bei Therapie und Betreuung dar,
so der freiheitliche Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer
"Mit dem von Bundesminister Darabos vorgestellten Modell eines
'Freiwilligen Zivildienstes' könnten wir uns bald mit einer Situation
konfrontiert sehen, dass sich 'Glücksritter' aus dem Osten vom
Zivildienst nach Österreich gezogen fühlen", so Neubauer anlässlich
der aktuellen Debatte "Wehrpflicht oder Berufsheer".
"Der Zivildienst im Rahmen der Wehrpflicht umfasst gewöhnlich
Tätigkeiten im sozialen Umfeld, wie in Krankenhäusern oder beim
Krankentransport, in Altenheimen und beim Rettungsdienst. Geht es nun
nach den Wünschen von Verteidigungsminister Darabos und
Sozialminister Hundstorfer wird es diese Zivildiener mit der
Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht nicht mehr geben und sollen
diese sozialen Tätigkeiten im Rahmen eines freiwilligen Sozialjahres
ausgeführt werden. Damit wird dem weiteren Missbrauch unseres
Sozialsystems Tür und Tor geöffnet".
Neubauer weist darauf hin, dass das freiwillige Sozialjahr, dank des
freien Arbeitsmarktes, nicht nur von österreichischen Staatsbürgern
in Anspruch genommen werden kann, sondern, entgegen anderslautender
Beteuerungen des Sozialministers, auch von anderen EU-Bürgern.
"Hundstorfer und seine Genossen haben die freiheitliche Forderung
einer Verlängerung der Sperre des Zugangs zum heimischen Arbeitsmarkt
für Staatsbürger aus den 'neuen' EU-Mitgliedsländern abgelehnt. Für
Arbeiter aus Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn, sowie ab
2014 auch Rumänien und Bulgarien stellt das geplante Zivi-Sozialjahr
nun ein besonders lukratives Angebot dar. 1.400,- Euro, 14 Mal
ausgezahlt, ein Lohn, der ein Vielfaches dessen beträgt, was man in
diesen Ländern für eine gleichwertige Tätigkeit erhält, wird für
viele Menschen aus diesen Ländern ein verlockendes Angebot
darstellen", stellte Neubauer fest.
Zusätzlich lockt noch die soziale Hängematte in Form von
Arbeitslosengeld und Mindestsicherung, in die sie sich anschließend
fallen lassen können. "Ich möchte nicht, dass Arbeits- und
Sozialmigranten, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, unsere
Senioren in den verschiedenen Bereichen der Einsatzbereiche unseres
Sozialsystems betreuen. Nur das bewährte System der allgemeinen
Wehrpflicht mit seinen Zivildienern sichert die Aufrechterhaltung des
aktuellen hohen Standards im Sozialbereich und schützt unser
Sozialsystem vor weiterem Missbrauch", so Neubauer abschließend.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






