- 14.01.2013, 10:10:08
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Kräuter: Studie der Industriellenvereinigung widerlegt Veit Sorger
Volkswirtschaftliche Schäden durch Wehrpflicht nachgewiesen
Utl.: Volkswirtschaftliche Schäden durch Wehrpflicht nachgewiesen =
Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter stellt im
Zusammenhang mit der gestrigen Diskussion im Rahmen der ORF-Sendung
"Im Zentrum" mit dem ehemaligen Präsidenten der
Industriellenvereinigung (IV) fest, dass Veit Sorger pikanterweise
von einer Studie der Industriellenvereinigung widerlegt wird.
Kräuter: "Veit Sorger hat sich gestern abgemüht, eine
Kostensteigerung durch ein Berufsheer für die Republik Österreich
darzustellen. Ausgerechnet die Industriellenvereinigung stellt in
einer Studie vom September 2012 das Gegenteil fest."
Laut Studie sei "aus ökonomischer Sicht eine Berufsarmee einer
Wehrpflichtarmee vorzuziehen, da sie volkswirtschaftlich
kostengünstiger und ordnungspolitisch sinnvoller als eine
Wehrpflichtarmee sei". Kräuter: "Damit findet auch eine eindeutige
volkswirtschaftliche Sichtweise als Entscheidungshilfe für
verantwortungsvolle Wirtschaftstreibende in die Diskussion Eingang."
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Die "Kleine Zeitung" zitiert in ihrer heutigen Ausgabe aus der
IV-Studie. Demnach zeichne sich die Wehrpflicht durch eine
"ineffizienten Einsatz von Arbeit und Kapital aus". Ein Profiheer
hingegen falle "volkswirtschaftlich kostengünstiger aus und sei, so
die IV, auch "aus arbeitsmarktpolitischen Gründen durchaus zu
begrüßen". Und: "Bei tiefergreifender Analyse fallen die
Personalkosten in der Berufsarmee nicht höher aus als bei der
Wehrpflicht." Selbiges gelte auch für das Soziale Jahr. Warum die
ÖVP, die sich gerne als Wirtschaftspartei darstelle, diese
ökonomischen Fakten aber ignoriert ist für den
SPÖ-Bundesgeschäftsführer "völlig schleierhaft und wohl
ausschließlich parteipolitisch motiviert". (Schluss) mo
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