- 07.01.2013, 11:16:13
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FPÖ-Kickl: ORF fürchtet sich vor Opposition - Bürgerforum ohne Strache
Einladungspolitik in krassem Widerspruch zum Objektivitätsgebot
Utl.: Einladungspolitik in krassem Widerspruch zum
Objektivitätsgebot =
Wien (OTS) - "Beim morgigen 'ORF-Bürgerforum' erweist sich der ORF
einmal mehr als willfähriger Regierungshandlanger. In der Sendung
bekommen Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger
eine große Bühne, während die Oppositionspolitiker auf die Ränge
verbannt werden", kritisierte der freiheitliche Generalsekretär NAbg.
Herbert Kickl die eigenartige Einladungspolitik des
öffentlich-rechtlichen Rundfunks. "Offenbar haben Wrabetz und Co. am
Küniglberg die Hosen gestrichen voll und fürchten sich vor den
regierungskritischen Argumenten der stärksten Oppositionspartei
derart, dass deren Parteichef gar nicht erst in die Diskussionsrunde
eingeladen wurde", so Kickl.
Die vom ORF alternativ angebotene Rolle für die Opposition als
Quasi-Nebendarsteller sei in Wahrheit inakzeptabel und stehe in
krassem Widerspruch zum Objektivitätsgebot, betonte Kickl, da auf
diese Weise nur sehr begrenzt in das Geschehen eingegriffen werden
könne. Interessant sei es vor allem, dass im Zentrum der Sendung
Kanzler und Vizekanzler und damit zwei Parteichefs stünden, während
der ORF von den Oppositionsparteien die Wehrsprecher eingeladen habe,
so Kickl.
Wie manipulativ die Auswahl der mitdiskutierenden Zuseher ablaufe,
lasse sich auch an dem von Minister Darabos ausgeschickten
Rundschreiben festmachen, indem der Minister mehrere Dienststellen
schriftlich aufgefordert habe, "interessierte Heeresangehörige" zu
eruieren und deren Teilnahme an der Sendung bekanntzugeben. Bei den
teilnehmenden Personen sei laut dieses Schreibens anzuführen, ob sie
für die Wehrpflicht oder für ein Berufsheer seien. Damit solle
offenbar gewährleistet werden, dass das "ORF-Bürgerforum" auf Kosten
der Zwangsgebührenzahler zu einer Propaganda-Show des
Verteidigungsministers werde, so Kickl.
Offenbar sei der im ORF dominanten SPÖ angesichts der verheerenden
Umfrageergebnisse zum Berufsheer jedes Mittel recht, um ihren schwer
unfähigen Verteidigungsminister im Amt zu halten, kritisierte Kickl
die manipulative Einladungs- und Sendungspolitik des Staatsfunks.
"Objektive Berichterstattung und faire Diskussionen sehen jedenfalls
anders aus", so Kickl, der Beschwerden der FPÖ gegen diese
Vorgangsweise ankündigte.
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