- 05.01.2013, 12:51:36
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FPÖ: Strache: Häupl macht sich bei Wehrpflichtdebatte klammheimlich aus dem Staub
Wiener Bürgermeister will sich nicht erinnern, dass er die Diskussion mutwillig losgetreten hat - FPÖ immer klar pro Wehrpflicht
Utl.: Wiener Bürgermeister will sich nicht erinnern, dass er die
Diskussion mutwillig losgetreten hat - FPÖ immer klar pro
Wehrpflicht =
Wien (OTS) - Hochinteressant findet FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache
die Absetzbewegung innerhalb der SPÖ beim Thema Wehrpflicht. Selbst
der Wiener SPÖ-Bürgermeister Häupl wolle heute nichts mehr davon
wissen, dass gerade er die ganze Debatte 2010 vor den Landtagswahlen
angezettelt habe, um seine davonschwimmenden Felle zu retten, was ihm
allerdings nichts genutzt habe. Im heutigen ORF-Mittagsjournal sei er
geradezu empört gewesen, daran erinnert zu werden, dass er die
Diskussion mutwillig losgetreten habe.
Die FPÖ habe jedenfalls immer eine klare Linie pro Wehrpflicht
verfolgt, betonte Strache. Ein Berufsheer wäre viel teurer als die
Wehrpflicht, Hilfe bei Naturkatastrophen wäre nicht mehr gesichert,
der Ausfall der Zivildiener bedrohe die Rettungs- und
Hilfsorganisationen. Die Einführung eines Berufsheers wäre außerdem
ein weiterer Schritt weg von der Neutralität und die Eintrittskarte
in die NATO. Die Neutralität habe Österreich in schwierigen Zeiten
viel Sicherheit gegeben. So solle es auch bleiben. "Wir wollen nicht
in internationale Konflikte hineingezogen werden, sondern die
Tradition des Vermittelns beleben", erklärte Strache. "Die neutrale
Schweiz hat alle Konflikte und Kriege in Europa gut überstanden. Das
sollte uns Vorbild sein."
Natürlich müsse das Bundesheer reformiert werden. Aber gerade das
habe Darabos völlig verabsäumt, warf Strache dem
Verteidigungsminister vor. Stattdessen habe er sich von Häupl vor
sich hertreiben lassen, der ihn jetzt fallen lasse wie eine heiße
Kartoffel.
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