• 21.12.2012, 14:45:19
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FPÖ-Themessl zu RH-Einkommensbericht: Schluss mit der "staatlichen Inflationsankurbelung"!

SPÖVP-"Abzock-Politik" lässt Realeinkommen sinken - FPÖ fordert einen Eingangssteuersatz von 25 Prozent und Anpassung der Steuerprogression an Teuerungsrate

Utl.: SPÖVP-"Abzock-Politik" lässt Realeinkommen sinken - FPÖ
fordert einen Eingangssteuersatz von 25 Prozent und Anpassung
der Steuerprogression an Teuerungsrate =

Wien (OTS) - "Laut aktuellem Einkommensbericht des Rechnungshofs sank
bzw. stagnierte die Kaufkraft der Mitarbeiter in der Privatwirtschaft
2010 und 2011 - und das trotz guter Lohnabschlüsse. Das ist ein
weiterer Beweis für die Abzock-Politik von Rot und Schwarz", so heute
FPÖ-Wirtschaftssprecher Bernhard Themessl. Er fordert sofortige
Gegenmaßnahmen von der Bundesregierung, darunter die Senkung des
Eingangssteuersatzes, die Anhebung der Bemessungsgrundlage für die
Anwendung des Höchststeuersatzes auf 100.000 Euro und die jährliche
Indexierung der Steuerbemessungsgrundlagen.

Aktuell liege die Abgabenquote bei über 43 Prozent, mit dem
"Schröpfpaket" 2012 gehe Österreich auf 46 Prozent zu. Die Schuld für
die Kaufkraftverluste liege daher eindeutig bei der Regierung und
ihren ständigen Steuer- und Gebührenerhöhungen. Erster Schritt zur
Entlastung müsse die Senkung des Eingangssteuersatzes auf 25 Prozent
sein und die Anhebung der Bemessungsgrundlage für die Anwendung des
Höchststeuersatzes von 60.000 auf 100.000 Euro. "In Österreich ist
diese Grenze im Vergleich zu anderen Staaten derzeit sehr niedrig.
Damit trifft eine Belastung, die ursprünglich für Spitzenverdiener
konzipiert war, den Mittelstand", so Themessl. Die Anpassung der
Steuerprogression an die Teuerungsrate sei Schritt zwei. "Es kann ja
nicht sein, dass bei jeder Kollektivvertragsverhandlung die, die
nicht am Tisch sitzt, die Finanzministerin, am meisten Grund hat,
sich die Hände zu reiben und am meisten einstreift", so Themessl. Die
Betriebe würden bei jeder Kollektivvertragsverhandlung ihren Beitrag
leisten. "Dank der exzessiven Beteuerung verpufft jede Lohnerhöhung
sofort, da ist noch nicht einmal die Tinte auf dem Papier trocken",
kritisiert Themessl.

Noch werde die heimische Wirtschaft vom Binnenkonsum gestützt.
Allerdings würden in den kommenden Monaten steigende
Arbeitslosenzahlen drohen. "Die Stärkung der Kaufkraft und die
Ankurbelung des Binnenkonsums ist existenziell für Wirtschaft,
Standort, Arbeitsmarkt und den Staatshaushalt Jetzt muss einmal
Schluss sein mit der staatlichen Inflationsankurbelung!", so
Themessl.

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