- 21.12.2012, 09:48:44
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Österreichische Parlamentarier im Sudan
Gespräche über politische, wirtschaftliche und humanitäre Situation
Utl.: Gespräche über politische, wirtschaftliche und humanitäre
Situation =
Wien (PK) - In der Zeit vom 16. bis 20. Dezember 2012 besuchte eine
Delegation der bilateralen parlamentarischen Gruppe Österreich-Afrika
südlich der Sahara den Sudan. Der vom Dritten Präsidenten des
Nationalrats Martin Graf (F) geleiteten Delegation gehörten die
Abgeordneten Elmar Mayer (S), Wolfgang Gerstl (V), Kurt Grünewald (G)
und Gerhard Huber (B) sowie der Ehrenpräsident der Österreichisch-
Sudanesischen Gesellschaft, Dritter Präsident des Nationalrats a.D.
Werner Fasslabend an. Die Mission diente vor allem der
Standortbestimmung zu den bestehenden Problemen und zu den
bevorstehenden Herausforderungen.
Im Rahmen ihres Aufenthalts im Sudan trafen die österreichischen
Parlamentarier mit Parlamentspräsident Ahmed Ibrahim El Tahir und
zahlreichen VertreterInnen des sudanesischen Parlaments, dem
Außenminister Ali Ahmend Karti, dem Investitionsminister Mustafa
Osman Ismael, dem Erdölminister Awad Ahmed Eljaz, dem
Landwirtschaftsminister und dem Bergbauminister sowie dem
Vizepräsidenten der Republik Jalal Yousif Al Digir und den
Regionalpräsidenten von Khartum und des River Nile Staates zusammen.
Gleich zu Beginn Ihres Besuchs im Sudan wurden die Mitglieder des
österreichischen Parlaments vom Leiter der EU-Delegation im Sudan,
Botschafter Tomás Ulicny sowie dem politischen Berater der EU-Special
Representative for Sudan and South Sudan, Dame Rosalind Mardsen,
umfassend informiert.
Im Mittelpunkt der Gespräche in dem Land, dessen politischer Alltag
nach wie vor stark durch die im Juli 2011 erfolgte Abspaltung des
Südsudans geprägt ist, stand natürlich das Verhältnis zum neuen
Nachbarstaat. Weiters wurde die politische, militärische und
humanitäre Situation in Dafur, den Provinzen Süd Kurdufan und Blue
Nile sowie in der Abeyieregion ausführlich erörtert. Die
österreichischen Parlamentarier traten in einen lebhaften
Gedankenaustausch mit ihren sudanesischen GesprächspartnerInnen und
besprachen institutionelle, wirtschaftliche, soziale und
wissenschaftliche Fragen.
Ein Besuch beim römisch-katholischen Erzbischof von Khartum sowie dem
koptisch-orthodoxen Bischof gab Gelegenheit, über die Situation der
Christen im Sudan zu sprechen.
Voraussichtlich im Februar 2013 werden die österreichischen
Parlamentarier den Südsudan besuchen und die jetzt gewonnenen
Erkenntnisse vertiefen und evaluieren. (Schluss)
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