• 20.12.2012, 15:08:07
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FPÖ: Belakowitsch-Jenewein fordert nach Kamera-Affäre Rücktritt der Tilak-Geschäftsleitung

Schwere Gefährdung der Intimsphäre von Patienten und Mitarbeitern

Utl.: Schwere Gefährdung der Intimsphäre von Patienten und
Mitarbeitern =

Wien (OTS) - "Es ist eine Ungeheuerlichkeit sondergleichen, was den
Patienten der Tilak zugemutet wurde", kommentiert
FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch-Jenewein die
sonderbaren Vorgänge in Innsbruck. Ohne den Betriebsrat, die
Datenschutzkommission oder wenigstens den Datenschutzbeauftragten zu
informieren, wurde an der Urologie-Klinik eine Kamera installiert,
welche die Patienten beim Gang zur Toilette, in den Operationssaal
und sogar in jenen kleinen Raum, in welchem sich Männer zur
Spermienabgabe zurückziehen, aufnimmt.

"Da sie auch nicht erkennbar war, stellt diese illegal montierte
Kamera eine schwere Gefährdung der Intimsphäre von Patienten, aber
auch von Mitarbeitern dar. Besonders unverschämt ist die
Rechtfertigung der Tilak. Dieses Vorgehen damit zu entschuldigen,
dass es zu Diebstählen im Operationssaal gekommen sei, schlägt dem
Fass den Boden aus", hält Belakowitsch-Jenewien fest.

Fehler zu machen, sei die eine Sache, diese aber mit lächerlichen
Begründungen zu rechtfertigen, mache diesen Fehler noch gravierender.
"Ein solches Vorgehen schreit nach personellen Konsequenzen, die
Geschäftsleitung der Tilak hat nach einer solchen Vorgehensweise
geschlossen zurückzutreten", fordert die freiheitliche
Gesundheitssprecherin.

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