- 19.12.2012, 13:25:16
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Salzburg Airport mit hohen Sicherheitskosten konfrontiert
FPÖ-Doppler: Kosten haben sich seit dem Jahr 2004 verdoppelt - wieder Polizei einsetzen
Utl.: FPÖ-Doppler: Kosten haben sich seit dem Jahr 2004 verdoppelt -
wieder Polizei einsetzen =
Wien (OTS) - "Der Salzburg Airport ist mit hohen Kosten konfrontiert,
die er an eine private Sicherheitsfirma entrichten muss", berichtet
heute Salzburgs FPÖ-Nationalratsabgeordneter Rupert Doppler nach
Einlangen einer Beantwortung einer von ihn gestellten Anfrage durch
Innenministerin Mikl-Leitner. Wurden im Jahr 2004 noch 1,8 Millionen
Euro an eine private Sicherheitsfirma bezahlt, waren es im Vorjahr
bereits 4,34 Millionen Euro. Damit hätten sich die Kosten innerhalb
weniger Jahre mehr als verdoppelt. "Angesichts der doch stark
gestiegenen Kosten muss die Überlegung angestellt werden, ob die
Aufgaben doch nicht von der Polizei erledigt werden könnten", regt
der FPÖ-Nationalratsabgeordnete an.
Anstatt private Sicherheitsfirmen mit Aufgaben der Sicherheit zu
betrauen, sollte wieder verstärkt die Polizei eingesetzt werden, da
sie auch über mehr Kompetenzen verfüge. "Private Sicherheitsfirmen
dürfen nur die Fluggäste und deren Gepäck kontrollieren. Sollten
andere Fragen der Sicherheit auftreten, muss dann wieder die Polizei
beigezogen werden", so Doppler. Daher wäre angesichts der doch hohen
Kosten künftig ein verstärkter Einsatz der Polizei bei den
Sicherheitskontrollen mehr als überlegenswert. Zwar gebe es
regelmäßige Schulungen für die Bediensteten der Sicherheitsfirmen und
eine Einschulungsphase. Es stelle sich jedoch die Frage der
Motivation. "Beschäftigte von privaten Sicherheitsfirmen werden sehr
oft nur schlecht bezahlt", gibt Doppler zu bedenken.
Die Kosten, die privaten Sicherheitsfirmen für ihre Tätigkeiten seit
dem Jahr 2004 von Seiten des Salzburger Flughafens bezahlt wurden,
sind Jahr für Jahr angestiegen. Wurden im Jahr 2004 1,8 Millionen
Euro bezahlt, waren es im Jahr 2005 2,3 Millionen Euro, im Jahr 2006
musste der Flughafen bereits 3,24 Millionen Euro auf den Tisch legen.
2007 schlugen sich die Kosten mit 3,92 Millionen Euro zu Buche. 2008
waren es kurz mal wieder geringere Kosten mit 3,7 Millionen Euro. Im
Jahr stiegen die Kosten auf 4,19 Millionen Euro und erreichten im
Vorjahr mit 4,34 Millionen Euro den Höchststand. "Die
Anfragebeantwortung müsste auch der Innenministerin zu denken geben,
ob das Geld nicht besser in die Polizei zu investieren wäre", so
Doppler.
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