- 05.12.2012, 14:07:17
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Haubner zu Grundbuchsgebühren: Entschärfung für Betriebsübergaben ist essentiell
Erleichterung für Betriebe erreicht - Vermögens-, Erbschafts-, Schenkungssteuer durch die Hintertür abgewehrt - Betriebe entlasten statt belasten
Utl.: Erleichterung für Betriebe erreicht - Vermögens-, Erbschafts-,
Schenkungssteuer durch die Hintertür abgewehrt - Betriebe
entlasten statt belasten =
Wien, 05. November 2012 (OTS/Text) - "Ohne diese
Grundbuchsgebühren-Novelle wäre ab dem kommenden Jahr die
Grundbucheintragungsgebühr von 1,1 Prozent vom Verkehrswert statt wie
bisher vom Einheitswert berechnet worden. Das hätte in den meisten
Fällen eine Gebührenerhöhung um das Zehnfache bedeutet, und damit
neben einer enormen Belastung der Unternehmen auch eine Erbschafts-
und Schenkungssteuer durch die Hintertür", betont der Generalsekretär
des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR Peter Haubner,
anlässlich der Grundbuchsgebührnovelle, die im Rahmen der heutigen
Nationalratssitzung beschlossen wurde. ****
"Die Entschärfung war vor allem für Betriebsübergaben im erweiterten
Familienkreis essentiell. Denn bis 2020 stehen 58.000 Klein- und
Mittelbetriebe vor der Übergabe. Zwei Drittel davon sind in
Familienbesitz. Ohne Entschärfung hätte das für diese Betriebe eine
massive finanzielle Mehrbelastung bedeutet und zahlreiche Übergaben
nahezu unmöglich gemacht. In weiterer Folge wären tausende
Arbeitsplätze gefährdet gewesen. Dieses Szenario konnte auch Dank der
Arbeit von Justizministerin Beatrix Karl abgewendet werden",
erläutert Haubner. Durch die Grundbuchsgebühren-Novelle werden nicht
nur Betriebsübergaben erleichtert, sondern auch wichtige
Strukturänderungen erreicht und Wachstumsanreize geschaffen.
Abschließend appelliert Haubner: "Die Klein- und Mittelbetriebe sind
das Rückgrat der Gesellschaft. Sie beschäftigen mittlerweile zwei
Millionen Menschen in Österreich. Es sind die KMU, die Arbeitsplätze
schaffen, Wachstum erwirtschaften und unseren Wohlstand erhalten. Sie
zu entlasten statt zu belasten ist das Gebot der Stunde!"
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