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OTS0252   27. Nov. 2012, 15:02

Wurm zu ÖVP/FPÖ-Kritik an Aufklärungsbroschüre: Ein weiterer Mosaikstein im rückschrittlichen Gesellschaftsbild der ÖVP

Aufklärungsbroschüre vermittelt wichtige Informationen


Als einen weiteren Mosaikstein im rückschrittlichen Gesellschaftsbild der ÖVP bezeichnet SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Gisela Wurm die ÖVP-Kritik gegenüber der Aufklärungsbroschüre des Unterrichtsministeriums. "Nachdem die Justizministerin keinen Handlungsbedarf in Sachen Nachschärfung des Strafrechts anlässlich des sexuellen Übergriffs gegen eine Frau auf offener Straße sieht, die ÖVP einem einheitlichen Diskriminierungsschutz nicht zustimmte, die ÖVP auch weiterhin an der unterschiedlichen Behandlung von Ehe und eingetragenen Partnerschaften festhält, wird das erzkonservative Gesellschaftsbild der ÖVP endgültig komplett", so Wurm am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.****

"Da verwundert es dann fast gar nicht mehr, wenn die ÖVP auch noch am Ausbau der Ganztagsschule rüttelt und entgegen jeder Vereinbarung einen Ministerratsbeschluss blockiert", sagte Wurm. Es ist vor allem Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek zu danken, dass sie mit zahlreichen wichtigen Initiativen wie zum Beispiel "Echte Männer gehen in Karenz" für ein fortschrittliches Gesellschaftsbild in Österreich sorgt. Zumal das auch von der Mehrheit der Bevölkerung verlangt wird - siehe die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. "Solche Initiativen helfen nicht nur den Familien selbst, sondern auch der gesamten Gesellschaft und hat zudem positive Auswirkungen auf die Geburtenrate", so Wurm. Positiv beurteilt die SPÖ-Gleichbehandlungssprecherin auch, dass im heutigen Verfassungsausschuss mit der Dienstrechtsnovelle weitere Verbesserungen hinsichtlich des Papamonats beschlossen worden sind. "Im öffentlichen Dienst gibt es künftig einen unbedingten Rechtsanspruch auf das Papamonat - so sieht fortschrittliche Politik aus", schloss Wurm. (Schluss) up/mo

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OTS0252 2012-11-27 15:02 271502 Nov 12 SPK0009 0252



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