• 26.11.2012, 10:16:14
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FPÖ: Belakowitsch-Jenewein: Stögers ORF-Auftritt ist Gipfel der Peinlichkeit

Leere Worthülsen und Definitionen im "Dingsda"-Stil belegen Inkompetenz des Ministers

Utl.: Leere Worthülsen und Definitionen im "Dingsda"-Stil belegen
Inkompetenz des Ministers=

Wien (OTS) - "Bisher ist Gesundheitsminister Stöger schon nicht
gerade durch Kompetenz und Empathie aufgefallen, aber sein Auftritt
in der ORF-Diskussionssendung 'Im Zentrum' war der Tiefpunkt", stellt
heute FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dagmar Belakowitsch-Jenewein
fest. Auswendig aufgesagte Parolen wie "Ich bin für die Patienten"
zogen sich durch den Abend. Die Institution Hausarzt hat Stöger
aufgegeben, neuerdings will er eine "Institution Patient", was auch
immer das sein soll.

"Wenn allerdings seine 'Gesundheitsreform' kommt, die in Wahrheit nur
das Ziel hat, das derzeitige System nachhaltig zu zerstören und
stattdessen Gesundheitsinstitute einzuführen, in denen importierte
Ärzte aus Schwellenländern zu Dumpingpreisen arbeiten, kann es Stöger
wirklich noch erleben, dass sich die Patienten institutionalisieren,
allerdings gegen ihn und seine Zerstörungswut", so
Belakowitsch-Jenewein.

Spannend war auch Stögers Wortwahl. So bezeichnete er sein Wunderwerk
selbst als "Staatsvertrag". Bleibt die Frage, mit welchen Staaten
dieser geschlossen wird. Bewundernswert auch Stögers wörtliche
Definition von Doppelgleisigkeiten: "Wenn der Facharzt ein Medikament
verschreibt und am nächsten Tag der praktische Arzt dasselbe
verschreibt, dann sind das Doppelgleisigkeiten." - "Die Häufigkeit
blieb er in seinem Beispiel, das an die Fernsehsendung 'Dingsda'
erinnerte, ebenso schuldig wie die Erklärung, wie genau die neuen
Reform dieses verhindern solle", merkt die FPÖ-Gesundheitssprecherin
an.

Schließlich stellte Stöger auch noch seine wahrsagerischen
Fähigkeiten unter Beweis, indem er den Menschen versprach, es werde
nicht ein Krankenhaus geschlossen werden. "Vielleicht hätte man ihm
vor der Sendung sagen sollen, dass er das ohnehin nicht kann, weil es
nicht seine Kompetenz ist, sondern jene der Länder", so
Belakowitsch-Jenewein. Alles in allem ein an Peinlichkeit nicht zu
überbietendes Schauspiel, das allerdings für die
Gesundheitsversorgung der Menschen in unserem Land sehr gefährlich
werden könne.

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