- 16.11.2012, 10:15:04
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Swoboda/Karas: Europaflagge am Tag der Verleihung des Friedensnobelpreises vor allen öffentlichen Gebäuden hissen
EP-Vizepräsident Othmar Karas und S&D-Präsident Hannes Swoboda wollen Tag der Preisverleihung für breite Debatte über Europa nutzen
Utl.: EP-Vizepräsident Othmar Karas und S&D-Präsident Hannes Swoboda
wollen Tag der Preisverleihung für breite Debatte über Europa
nutzen=
Wien (OTS/SK) - Der Vorsitzende der sozialdemokratischen Fraktion im
Europäischen Parlament, Hannes Swoboda, und der Vizepräsident des
Europäischen Parlaments, Othmar Karas, sprechen sich in einem
gemeinsamen Vorschlag dafür aus, anlässlich der Verleihung des
Friedensnobelpreises an die Europäische Union am 10. Dezember vor
allen öffentlichen Gebäuden und Schulen die EU-Flagge zu hissen. "Der
Tag muss genutzt werden für eine - auch kontroverse -
Auseinandersetzung mit der Zukunft des europäischen Projekts und der
Begründung für die Auszeichnung. Die Flagge konfrontiert, macht
bewusst und lädt dazu ein", so die beiden EU-Politiker heute,
Freitag, in Brüssel. ****
"Der Preis wird nicht an die EU-Institutionen verliehen, sondern an
eine Art, Politik zu machen. Der jetzt entbrannte Streit um die
gemeinsame Kasse in der EU ist des Friedensnobelpreises nicht würdig.
Deshalb schlagen wir vor, in den Schulen die Fernsehübertragung der
Preisverleihung gemeinsam anzuschauen und über Europa zu
diskutieren", so Karas. "Der Preis ist ein Auftrag für die Zukunft.
Den Tag ungenutzt verstreichen zu lassen, hieße, den Auftrag nicht zu
verstehen", betont der Parlamentsvizepräsident.
"Wir Europäerinnen und Europäer dürfen uns über den Nobelpreis
freuen, das können wir auch in einem Zeigen der EU-Flagge zum
Ausdruck bringen. Wenn dann auch in Medien das Friedensprojekt EU
verstärkt Thema ist, Menschen sich an das erinnern, was wir in den
vergangenen Jahrzehnten schon erreicht haben, aber sich auch darüber
klar werden, vor welchen Herausforderungen wir alle gemeinsam stehen,
so ist das nur zu begrüßen", sagt Swoboda. Karas und Swoboda erwarten
auch vom ORF, "die Tage rund um die Friedensnobelpreisverleihung der
Auseinandersetzung der Bürgerinnen und Bürger mit der zukünftigen
Gestalt Europas zu widmen". (Schluss) bj/mp
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