- 15.11.2012, 17:18:35
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FPÖ-Unterreiner: Kultur-Budget 2013: Endlich die begabte Jugend fördern!
Kein Dauertropf für SPÖ-nahe Staatskünstler
Utl.: Kein Dauertropf für SPÖ-nahe Staatskünstler=
Wien (OTS) - Im Rahmen der heutigen Budgetdebatte - Untergruppe 30:
Unterricht, Kunst und Kultur - sprach sich die Kultursprecherin der
FPÖ, NAbg. Mag. Heidemarie Unterreiner, deutlich für die
Unterstützung der großen Kulturinstitutionen wie Theater,
Opernhäuser, Museen sowie die großen Festspiele - also das, was
Österreich als großes Kulturland ausmacht - aus.
"Ich werde jedoch als Oppositionspolitikerin immer meine Stimme
erheben, wenn es darum geht, Missstände aufzuzeigen. Ich erachte es
im Rahmen der Budgetdebatte als meine Pflicht, mir im Detail
anzusehen, wofür das Geld der Steuerzahler fließt. Und hier fällt
auf, dass zum Beispiel im Literaturbereich Jahr für Jahr dieselben
Personen - wie zum Beispiel Elfriede Jelinek, Robert Menasse, Thomas
Glavinic - großzügig gefördert werden. Es freut mich, wenn
österreichische Autoren auch im Ausland geachtet und finanziell
erfolgreich sind! Umso erstaunlicher ist es deshalb, dass diese
erfolgreichen Autoren Dauerstipendiaten - quasi pragmatisierte
Subventionsempfänger - in Österreich sind", stellt Heidemarie
Unterreiner fest.
Es sein nicht einzusehen, dass ein arrivierter und erfolgreicher
Autor wie Robert Menasse über Jahre hinweg über 300.000,-
Steuergelder erhalte. Während eine alleinerziehende Mutter für ihre
Kinder die schulisch notwendigen Computer selber kaufen müsse,
schrecke der "große Staatskünstler" nicht einmal davor zurück, sich
einen Rechner unter dem Titel Arbeitsbehelf schenken zu lassen, ist
Unterreiner überzeugt.
"Für Elfriede Jelinek - die ehemalige Kommunistin -, die behauptet in
Österreich nur Steuern zu zahlen, sind im Kunstbericht in Bezug auf
sie zahlreiche Posten ausgewiesen; so sind unzählige
Übersetzungskostenzuschüsse für diverse Werke der Frau Jelinek zu
finden. Hier werden automatisch Gelder ausgeschüttet, die jungen,
talentierten Literaten zugutekommen könnten", meint Unterreiner.
Ein Rohbericht des Rechnungshofs rufe aktuell in Erinnerung, welche
Blüten im Sumpf der heimischen Kulturpolitik gedeihen würden. Die
Vorwürfe gegen den Direktor des Museums für angewandte Kunst (MAK),
Peter Noever, hätten schon vor einem Jahr ausgereicht, um ihn aus
seinem Amt zu entlassen. Er habe opulente Geburtstagsfeiern seiner
Mutter finanziert und habe Betriebsausflüge der Belegschaft in teuren
Mietlimousinen begleitet. Von den ohnehin mageren 185.000 Besuchern
des Museums im Jahr 2010 solle fast die Hälfte gar keine
Eintrittskarte gekauft, sondern im Rahmen von Veranstaltungen oder
überhaupt über den Personaleingang gekommen sein. Die Kosten für
Dienstreisen seien um 785 Prozent gestiegen, Noever selbst sei laut
Rechnungshof seit 2001 im Schnitt 79 Tage pro Jahr im Ausland
gewesen, rief Unterreiner in Erinnerung.
"In dem man Kunstschaffenden finanzielle Mittel zukommen lässt,
erwartet man auch eine politische Loyalität. Man schafft bewusst
finanzielle Abhängigkeiten, damit die Betroffenen zum gegebenen
Zeitpunkt auf den politischen Gegner schimpfen", analysiert
Unterreiner.
Als Beweis einer ideologisch gesteuerten Geldvergabe nannte die
FPÖ-Kultursprecherin die Fülle von Vereinen, die die "Multi-Kulti
Agitationen" befeuern:
So werde das WUK neben den jährlichen Subventionen in der Höhe von
1,3 Millionen Euro der Stadt Wien auch noch vom BMUKK mit 240.000
Euro unterstützt.
Derzeit sei das WUK die Basisstation für Hunderte von Projekten und
Initiativen, die sich hauptsächlich mit Multi-Kulti oder radikalen
Aktionen beschäftigten.
Um in Zukunft einen Überblick über die Subventionsvergabe
gewährleisten zu können, brachte Heidemarie Unterreiner einen
Entschließungsantrag ein, in dem die Bundesregierung aufgefordert
wird, im Sinne eines effizienten Förderwesens im Bereich der Kunst
und Kultur eine öffentlich einsehbare Transparenzdatenbank für
Subventionen zu erstellen, die den seitens des Rechnungshofes
gestellten Anforderungen entspricht.
Abschließend appellierte Unterreiner an Bundesministerin Claudia
Schmied: "Nehmen sie sich unsere konstruktive Kritik zu Herzen!
Achten Sie auf eine gerechte Vergabe der Gelder und unterlassen Sie
ideologisch gesteuerte Mittelvergabe! Verwenden Sie das Geld nicht
für die arrivierten Schatzerln, sondern endlich für unsere begabte
Jugend!"
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