- 15.11.2012, 13:28:34
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Bayr zum 'Writers in Prison'-Day: Meinungsfreiheit ist immer zu achten
Jüngster Fall: Tod eines iranischen Bloggers in Haft
Utl.: Jüngster Fall: Tod eines iranischen Bloggers in Haft=
Wien (OTS/SK) - "Laut Angaben der internationalen NGO P.E.N. (Poets,
Essayists and Novelists) wurden in der ersten Jahreshälfte 2012 knapp
700 SchriftstellerInnen, JournalistInnen und BlogerInnen wegen ihrer
Arbeit verfolgt, verhaftet oder sogar ermordet. Das ist nicht einfach
so hinzunehmen", stellt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für
globale Entwicklung, anlässlich des 'Writers in Prison'-Days am 15.
November gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. ****
Erst kürzlich wurde der Fall des iranischen Bloggers Sattar Beheshti
bekannt. Er wurde wegen angeblicher Cyber-Kriminalität Ende Oktober
inhaftiert und starb Anfang November in einem berüchtigten iranischen
Gefängnis. Sein Körper trug Foltermale. "Es ist unerträglich, dass
Menschen gefangen genommen, gefoltert und sogar ermordet werden, weil
sie von ihrem Recht der freien Meinungsäußerung Gebrauch machen",
stellt Bayr fest und fordert "lückenlose Aufklärung" der Vorfälle
durch den Iran.
Das 'Writers in Prison Committee' des P.E.N.-Clubs der
internationalen Autorenvereinigung wurde 1960 gegründet. Seither
setzt es sich für Frauen und Männer ein, deren literarische Arbeiten
von den Machtstrukturen zensuriert werden. Der Tag der inhaftierten
Schriftstellerinnen und Schriftsteller findet jährlich statt, um der
zahlreichen inhaftierten, verfolgten und ermordeten Autoren zu
gedenken. (Schluss) bj/mp
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