- 15.11.2012, 10:32:22
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Neufassung der OTS 0344 vom 14.11.: Nationalrat - Muttonen fordert Trendwende in der Entwicklungspolitik
Teile der Rücklagen für Entwicklungszusammenarbeit und mögliche Syrienhilfe widmen
Utl.: Teile der Rücklagen für Entwicklungszusammenarbeit und
mögliche Syrienhilfe widmen=
Wien (OTS/SK) - Bitte lesen Sie die OTS0344 vom 15.11.2012 wie folgt
richtig:
Nationalrat - Muttonen fordert Trendwende in der Entwicklungspolitik
Utl.: Teile der Rücklagen für Entwicklungszusammenarbeit und mögliche
Syrienhilfe widmen
Wien (SK) Die Aufstockung der bilateralen Zusammenarbeit im
entwicklungspolitischen Bereich um sechs Millionen Euro "ist eine
gute Nachricht, reicht aber langfristig nicht aus", betonte
SPÖ-Außenpolitiksprecherin Christine Muttonen heute, Mittwoch, im
Rahmen der Budgetdebatte im Parlament. Es bedürfe vielmehr einer
eindeutigen Trendwende in der Budgetierung der
Entwicklungszusammenarbeit (EZA). ****
In den letzten Jahren wurden die Einsparungen im Bereich der
Außenpolitik vor allem durch die Kürzungen im Bereich der EZA
geleistet, wie Muttonen feststellte. Die nun vorhandenen 69,8
Millionen Euro an Rücklagen sollten nun im Gegenzug zumindest
teilweise in die so stark gekürzte EZA fließen, so die Forderung der
SPÖ-Außenpolitiksprecherin. Ein weiterer Teil könnte spezifisch für
die Syrienhilfe gewidmet werden.
Zum österreichischen Engagement im Bereich Außenpolitik fordert
Muttonen, dass über den Balkan hinaus auch Afrika sowie der nahe und
mittlere Osten wieder stärker berücksichtigt werden. Die politischen
Entwicklungen in diesem Raum sind auch für die Sicherheit und Zukunft
Österreichs bedeutend, betont Muttonen, daher sei wirtschaftliche
Präsenz allein nicht ausreichend.
Mit Blick auf die unstabile Situation in Syrien, welches in einem
grausamen Bürgerkrieg zu versinken drohe, verwies Muttonen auf die
Kompetenzen Österreichs, um zu helfen. Verteidigungsminister Darabos
habe dazu einen ausgezeichneten Vorschlag gemacht, wonach Österreich
bei der Vernichtung chemischer Waffen nach Beendigung des
Assad-Regimes behilflich sein könnte. (Schluss) bj/sas
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