• 14.11.2012, 17:47:49
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Nationalrat - Bayr fordert mehr Mittel für Entwicklungszusammenarbeit

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, Petra
Bayr, forderte heute, Mittwoch, die Bundesregierung in einem
Entschließungsantrag dazu auf, die Mittel für bilaterale
Entwicklungszusammenarbeit aufzustocken. Nur so könne die
österreichische Entwicklungspolitik sichtbar werden, auch tatsächlich
greifen und Menschen künftig bessere Perspektiven bieten. ****

"Liefern wir einen kleinen österreichischen Beitrag für ein großes
internationales Konzert, das Millionen von Menschen Chancen auf ein
gutes Leben bieten will", appellierte Bayr. Momentan sei man von dem
Ziel bis 2015 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für
Entwicklungszusammenarbeit aufzuwenden noch weit entfernt. Mit
lediglich 0,27 Prozent bewegt sich Österreich gemeinsam mit
Griechenland und Italien damit europaweit unter den Schusslichtern.

Allerdings glaubt Bayr nicht daran, dass sich dieses Ziel bis 2015
umsetzen lässt und wünscht sich deshalb die Ausarbeitung eines
realistischen Fahrplans. "Es liegt noch viel Arbeit vor uns, diesen
Entschließungsantrag mit Leben zu füllen und im
Bundesfinanzrahmengesetz 2014-2017 eine wirkliche Trendwende im
Bereich der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit zu schaffen", so
Bayr. In diesem Sinne sprach sie sich für ein verstärktes und
besseres Zusammenspiel aller Politikbereiche für eine gute und
wirksame Entwicklungszusammenarbeit aus. (Schluss) kf/mo

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