• 13.11.2012, 14:00:45
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Nationalrat - Stöger: Elektronische Gesundheitsakte verbessert die Qualität im österreichischen Gesundheitswesen

Höhere Sicherheit für Patientinnen und Patienten - Höchster Datenschutz gewährleistet

Utl.: Höhere Sicherheit für Patientinnen und Patienten - Höchster
Datenschutz gewährleistet=

Wien (OTS/SK) - "Es ist ganz wichtig in der Gesundheitspolitik, jene
Bedürfnisse und Interessen in den Mittelpunkt zu stellen, die den
Patientinnen und Patienten dienen", erklärte Gesundheitsminister
Alois Stöger heute, Dienstag, anlässlich der Abstimmung über das
Elektronische-Gesundheitsakte-Gesetz (ELGA) im Nationalrat. Mit der
Beschließung von ELGA sei ein ganz großer Meilenstein für die
Patienten gelungen. "Die Partner im Gesundheitswesen, Bund,
Sozialversicherungen und die Länder, haben sich darauf geeinigt, den
Informationsfluss untereinander zu verstärken", sagte Stöger. ELGA
ist ein Informationssystem, das Patientinnen und Patienten sowie
Spitälern, niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, Apotheken und
Pflegeeinrichtungen einen gesicherten Zugang zu wichtigen
Gesundheitsdaten ermöglicht. ****

Ärztinnen und Ärzte können in Zukunft alle relevanten
Gesundheitsdaten ihrer Patienten abrufen. "Die Ärzte, die alle gute
Arbeit leisten, haben meist keine Information, was ihre Kolleginnen
und Kollegen verschrieben haben, und können den Patienten daher nicht
so gut beraten, wie das in der Zukunft möglich sein wird", so Stöger.
Durch den Zugriff auf diese Daten werden Doppelbefundungen und
Doppelverordnungen vermieden, aber auch die Verordnung von
Medikamenten mit Wechselwirkungen verhindert - ein wichtiger Faktor
für die Patientensicherheit.

Zum Datenschutz fügte Stöger hinzu: "Nur der Arzt, dem der Patient
sein Vertrauen ausspricht, kann auf die elektronischen
Gesundheitsdaten zugreifen. Das auch nur für 28 Tage." Hier wurden
neue Maßstäbe im Datenschutz umgesetzt. Die Daten werden dezentral
gespeichert, ihre Speicherung unterliegt höchsten
Sicherheitsstandards. "Jeder Patient kann zusätzlich ein Protokoll
anfordern, um zu sehen wer auf seine oder ihre Gesundheitsdaten
zugegriffen hat", erklärte der Gesundheitsminister.

Der Gesundheitsminister bedankte sich bei allen am Entstehen des
Gesetzes Beteiligten, u.a. SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine
Oberhauser, SPÖ-Abgeordnetem und Vorsitzendem des Datenschutzrats
Johann Maier und Mitarbeitern aus dem Ministerium, für ihren "Beitrag
zu mehr Qualität im österreichischen Gesundheitswesen". (Schluss)
mis/bj

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