- 13.11.2012, 10:30:59
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Bayr: Tod des iranischen Bloggers Beheshti lückenlos aufklären
Sattar Beheshtis Tod von iranischer Staatsanwaltschaft bestätigt
Utl.: Sattar Beheshtis Tod von iranischer Staatsanwaltschaft
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Wien (OTS/SK) - "Es kann nicht sein, dass im Iran abermals ein
regimekritischer Blogger verhaftet wird und im Gefängnis mit
Foltermalen zu Tode kommt", zeigt sich Petra Bayr,
SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, heute, Dienstag,
gegenüber dem SPÖ-Pressedienst erzürnt. Der iranische Blogger Sattar
Beheshti wurde am 30. Oktober 2012 wegen angeblicher
Cyber-Kriminalität verhaftet. Am 5. November wurde seine Familie
verständigt, sie solle ein Grab reservieren und seine Leiche am
Folgetag abholen. Nun bestätigte ein iranischer Staatsanwalt den Tod
des Bloggers und die Teheraner Nachrichtenagentur MEHR informierte,
dass dessen Leiche Wunden aufwies. ****
Laut Medienberichten soll ein parlamentarisches Komitee den Fall
untersuchen. Bayr drängt auf ernsthafte und lückenlose Aufklärung:
"Ich rufe den Iran auf, den Fall lückenlos zu klären. Es gilt
klarzustellen, wie Sattar Beheshti zu Tode kam und ob er gefoltert
und misshandelt wurde, wie vom Opfer zuvor selbst angeprangert."
Sattar Beheshti hatte sich in einem Brief über Misshandlungen und
Beleidigungen in der Haft beschwert. Amnesty International schließt
nicht aus, dass der Blogger in der Folge gefoltert wurde. Nach der
Aufklärung müssten klare Konsequenzen folgen: "Die geistigen Urheber
und die Durchführer der Tat sind zur Rechenschaft zu ziehen und ich
fordere die internationale Gemeinschaft auf, sich einzumischen. Wir
dürfen systematische Menschenrechtsverletzungen im Iran nicht
hinnehmen", fordert Bayr. (Schluss) bj/mp
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