• 12.11.2012, 12:40:57
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Haubner: Mit Vereinfachung der Familienförderung setzt Reinhold Mitterlehner wichtigen Schritt

FLAF wird zu rund 80 Prozent aus Dienstgeberbeiträgen finanziert - Wirtschaftsbund fordert Sanierung des FLAF und Senkung der Arbeitgeberbeiträge

Utl.: FLAF wird zu rund 80 Prozent aus Dienstgeberbeiträgen
finanziert - Wirtschaftsbund fordert Sanierung des FLAF und
Senkung der Arbeitgeberbeiträge=

Wien, 12. November 2012 (OTS/Text) - "Mit der Vereinfachung der
Familienbeihilfe setzt Familienminister Reinhold Mitterlehner einen
wichtigen Schritt. Indem das System einfacher, transparenter und
übersichtlicher wird, erhalten v.a. Jung-Familien, Mehrkind-Familien
und Familien mit studierenden Kindern deutlich mehr Geld", begrüßt
der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR
Peter Haubner, die Reform des ÖVP-Ministers. Haubner erinnert aber
auch daran, dass der FLAF zu 80 Prozent aus Dienstgeberbeiträgen
finanziert wird: "Durch die Beiträge der Österreichischen
Unternehmerinnen und Unternehmer werden per FLAF unter anderem
Kindergeld, Familienbeihilfe, Schulbücher oder auch Mutter-Kind-Pass,
wie auch Schüler- und Lehrlingsfreifahrten finanziert. Von den vielen
anderen Abgaben, die Arbeitgeber direkt oder indirekt für ihre
Mitarbeiter leisten, haben wir dann noch gar nicht gesprochen. Der
Wirtschaftsbund fordert daher die konsequente Sanierung des FLAF und
eine spürbare Senkung der Arbeitgeberbeiträge", betont Haubner mit
aller Deutlichkeit. ****

"In den vergangenen Jahrzehnten sind diverse Leistungen in den FLAF
verlagert worden, die an der eigentlichen Ausrichtung des Fonds,
nämlich der Gewährleistung von familienbezogenen Leistungen und dem
horizontalen Lastenausgleich zwischen jenen, die aktuell für Kinder
Verantwortung tragen und jenen, für die dies nicht zutrifft, vorbei
zielen", mahnt Haubner. Damit diese Mittel genau dort eingesetzt
werden, wo sie hingehören, nämlich für die Unterstützung von
Familien, sollte man sich auf die zweckgebundene Gebarung des Fonds
fokussieren und diesen nicht für immer mehr Fremdleistungen
strapazieren, die die Arbeitgeber zu 80 Prozent finanzieren müssen.
"Hier zeigt sich einmal mehr, dass es die heimischen Unternehmen
sind, denen der Großteil der gesellschaftspolitischen Verantwortung
übergestülpt wird. Diese Schieflage muss in Ordnung gebracht werden.
Statt die Unternehmerinnen und Unternehmer durch immer mehr
Belastungen und neue Steuern zu schwächen, gilt es sie zu entlasten.
Denn es sind unserer Klein- und Mittelbetriebe, die zwei Millionen
Arbeitsplätze sichern, die Wirtschaft ankurbeln und unseren Wohlstand
erhalten", appelliert Haubner abschließend.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NWB

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