- 09.11.2012, 12:27:16
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Regierungsklausur - Oberhauser: Hervorragendes österreichisches Gesundheitssystem wird weiter ausgebaut
Wien (OTS/SK) - "Die österreichische Bundesregierung investiert in
den Ausbau von Gesundheitsleistungen, während andere EU-Staaten im
Sozial- und Gesundheitsbereich drastisch kürzen", zeigte sich
SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser angesichts der Ergebnisse
der Regierungsklausur im Bereich Gesundheit erfreut. Mit der
Leistungserweiterung der Zahnambulatorien der Krankenkassen, der
Einführung eines Krankengelds für Selbständige und kleine
UnternehmerInnen, der Erweiterung des Unfallversicherungsschutzes
bei Wegunfällen, der Erweiterung der Liste der Berufskrankheiten
sowie dem Entfall der E-Card-Gebühr für Angehörige werden weitere
Verbesserungen für die Menschen in unserem Land - auch in Zeiten
einer Wirtschaftskrise - umgesetzt, so Oberhauser. ****
Um für selbständig erwerbstätige Personen das existenzbedrohende
Risiko einer lang andauernden Krankheit zu minimieren, wird ein
Anspruch auf Krankengeld ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit
eingeführt. Die tägliche Unterstützung beträgt rund 27 Euro pro Tag.
Darüber hinaus gibt es für Selbständige die Möglichkeit, sich bereits
ab dem 4. Tag der Arbeitsunfähigkeit mit einer leistbaren
freiwilligen Zusatzversicherung für den Krankheitsfall abzusichern.
"Ein wichtiger Schritt zur Absicherung für UnternehmerInnen, bei
denen die Führung des Betriebes von der eigenen Arbeitskraft abhängig
ist", so Oberhauser.
Erfreut zeigt sich die SPÖ-Gesundheitssprecherin auch über das
erweiterte Angebot der Zahnambulatorien der Krankenkassen: "Künftig
erhalten die Versicherten eine umfassende zahnmedizinische Versorgung
entsprechend dem Angebot von niedergelassenen ZahnärztInnen zu einem
leistbaren Preis. Im Leistungsangebot sind dann etwa auch medizinisch
indizierte Zahnspangen enthalten. Dadurch erhalten die Versicherten
ein günstigeres Angebot.
Als "weitere positive sozial- und gesundheitspolitische Fortschritte"
bezeichnete Oberhauser die Erweiterung des
Unfallversicherungsschutzes bei Wegunfällen auf Personen, die keine
gesetzliche Aufsichtspflicht für Kinder haben; die Erweiterung der
Liste der Berufskrankheiten, unter anderem auch auf chronische
Erkrankungen der Sehnenscheiden oder der Rhinopathie, einer Vorstufe
des Asthmas; sowie den Entfall der E-Card-Gebühr für Angehörige,
bislang mussten Versicherte das Service-Entgelt für die E-Card in der
Höhe von 10 Euro nicht nur für sich, sondern auch für Angehörige
zahlen.
"Das ist ein Gesundheitspaket für die Versicherten, das zur
finanziellen Entlastung und zum Ausbau von Behandlungen und
Unterstützungen im Krankheitsfall beiträgt. Damit machen wir unser
Gesundheitssystem, das zu den besten der Welt zählt, noch besser", so
die SPÖ-Gesundheitssprecherin. (Schluss) up/sl/mp
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