- 05.11.2012, 12:32:33
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Bayr: Umweltschutz muss in Frieden- wie in Kriegszeiten eingehalten werden
Internationaler Tag für die Prävention der Ausbeutung der Umwelt in Kriegen und bewaffneten Konflikten
Utl.: Internationaler Tag für die Prävention der Ausbeutung der
Umwelt in Kriegen und bewaffneten Konflikten=
Wien (OTS/SK) -
Anlässlich des internationalen Tages zur Prävention der Ausbeutung
der Umwelt in Kriegen und bewaffneten Konflikten betont Petra Bayr,
SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung: "Der Abbau von
Ressourcen muss in Frieden- wie in Kriegszeiten nach internationalen
Standards vorgenommen werden." Besonders wichtig sei das Einhalten
von umweltrechtlichen und sozialen internationalen Standards, die
auch die Rechte von Indigenen garantieren. Natürlich ist dies während
Konfliktzeiten "doppelt schwer", aber umso wichtiger, damit sowohl
der unkontrollierte Abbau von Ressourcen als auch menschenrechtliche
Verletzungen verhindert werden können. "Besonders verletzlich sind
häufig indigene Völker, die in rohstoffreichen Gebieten wie dem
Amazonas leben", so Bayr heute, Montag, gegenüber dem Pressedienst
der SPÖ. Indigene würden oft ohne rechtliche Grundlage aus deren
Lebensraum vertrieben und nicht entschädigt, um etwa Gold oder andere
natürliche Ressourcen abzubauen. "Der Schutz der Indigenen ist Muss",
betont Bayr. ****
In den so genannten Entwicklungs- und Schwellenländern werden immer
wieder gewaltsame Konflikte um Rohstoffe ausgetragen, laut Angaben
der Vereinten Nationen zumindest 18 seit 1990. Im Rahmen der AWEPA,
des parlamentarische Dialogs zwischen europäischen und afrikanischen
Abgeordneten, wurde Ende September eine Resolution verabschiedet,
welche auf die Bedeutung der natürlichen Ressourcen in Afrika für das
Erreichen der MDGs (Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten
Nationen; englisch: Millennium Development Goals, Anm.) eingeht.
"Damit der Abbau von natürlichen Ressourcen einen positiven Beitrag
zu Entwicklung leistet, sind Transparenz und das Einhalten von
sozialen und Umweltrechtlichen Standards unerlässlich", streicht Bayr
die Essenz der Resolution hervor. "Von Seite der EU wäre es ein
wichtiger Schritt, nur Handelsabkommen mit jenen Staaten zu
unterzeichnen, die internationale Sozial- und Umweltstandards
einhalten", fordert Bayr. (Schluss) mo
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