- 05.11.2012, 11:06:00
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FPÖ-Strache: Kurz völlig daneben - Staatsbürgerschaft nicht ausverkaufen
Wien (OTS) - Als "völlig daneben", bezeichnete der freiheitliche
Bundesparteiobmann HC Strache die Aussagen von
ÖVP-Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz in der gestrigen
ORF-Diskussionssendung "Im Zentrum". "Die Österreichische
Staatsbürgerschaft ist ein hohes Gut und darf nicht nach Belieben
verschleudert werden", betonte Strache.
Der Plan des Staatssekretärs, die Staatsbürgerschaft bereits nach
sechs Jahren zu vergeben, wenn der Betreffende ehrenamtlich drei
Jahre in einem Verein gearbeitet habe, sei bereits in der Sendung ad
absurdum geführt worden, sagte Strache. Habe doch eine türkische
Studentin berichtet, dass sie beim Verein Ute Bock ihr Ehrenamt
verrichtet habe, wo es nachweislich darum geht Asylmissbrauchern
ihren illegalen Aufenthalt möglichst zu verlängern, zeigte Strache
die Skurrilität dieser Idee auf. "Als nächstes zählt dann für Kurz
als Ehrenamt, wenn man einen Bombenbastelkurs bei einem
radikal-islamistischen Verein absolviert", so Strache.
"Die Staatsbürgerschaft soll der feierliche Höhepunkt des
Integrationsprozesses sein und ausschließlich an Personen verliehen
werden, die sich mit dem Land identifizieren und auch unsere Sitten
und Gebräuche annehmen", betonte Strache, der die derzeit geltende
10-Jahresregelung für angebracht hält. "Ein österreichischer Pass ist
international höchst angesehen und darf nicht aus ideologischen
Gründen verschenkt werden", so Strache.
Ebenso müsse den Wünschen von SPÖ und Grünen entschieden
entgegengetreten werden, die die Staatsbürgerschaft jedem verleihen
wollen, der sie haben will, sagte Strache. Die Intention dahinter sei
ebenso klar wie unanständig. "Rot und Grün sind mit ihrer Politik bei
den Österreichern gescheitert und hoffen sich so Dankbarkeitswähler
mit der Staatsbürgerschaft zu erkaufen", zeigte Strache die wahren
Beweggründe der beiden Linksparteien auf.
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