- 02.11.2012, 10:34:15
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FPÖ-Unterreiner: Noever-Skandal muss Wende in Kulturpolitik einläuten
Wien (OTS) - "Der Skandal um den ehemaligen MAK-Direktor Noever ist
noch viel schlimmer als befürchtet", kommentierte die freiheitliche
Kultursprecherin NAbg. Mag. Heidemarie Unterreiner den
diesbezüglichen Rechnungshof-Rohbericht und forderte eine Wende der
gescheiterten staatlichen links-linken Kulturpolitik. "Der
Noever-Skandal ist der Beweis dafür wie selbstherrlich mit dem Geld
der Steuerzahler umgegangen wird", so Unterreiner.
Unterreiner erinnerte auch an die von ihr jahrelang geäußerte Kritik
am nun aufgeflogenen MAK-Direktor, die von den Medien geflissentlich
übersehen worden sei. "Hätte man früher reagiert, hätte sich der
Steuerzahler viel Geld erspart", so Unterreiner. Denn Noever sei
nicht erst seit gestern auffällig gewesen, erinnerte Unterreiner an
seine teils absurden Ausstellungen, wie etwa die zur Huldigung des
Nordkoreanischen Diktators.
Hier wundere es kaum, dass Noever die Zahlen der Besucher massiv
manipuliert habe, was auch gut zu seinem Persönlichkeitsbild passe,
sagte Unterreiner. Nun, so Unterreiner weiter, müssen man sich genau
den Bericht des Rechnungshofes ansehen und den zahlreichen darin
erhobenen Vorwürfen genauestens nachgehen. So sei etwa nicht geklärt
wohin die tausenden Kunstobjekte verschwunden seien, die laut
Inventarliste fehlen. Im besten Fall handle es sich hier um
Schlamperei, so Unterreiner.
Eines zeige der Noever-Skandal jedoch überdeutlich, die links-linke
Kulturpolitik ist nichts anderes als ein riesiger
Selbstbedienungsladen für Politgünstlinge, betonte Unterreiner, die
genau hier die Allmacht der staatlich verordneten Kunst- und
Kulturpolitik bröckeln sieht. "Wir brauchen eine Wende hin zu freier
Kulturpolitik ohne politische Einflussnahme", forderte Unterreiner.
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