- 31.10.2012, 11:50:12
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Bundesrat - Ebner: Landwirtschaft spielt eine Schlüsselrolle für die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raumes
Regionalmodell bringt mehr Gerechtigkeit, Nachvollziehbarkeit und Zukunftsfähigkeit
Utl.: Regionalmodell bringt mehr Gerechtigkeit, Nachvollziehbarkeit
und Zukunftsfähigkeit=
Wien (OTS/SK) - "Landwirtschaft spielt eine Schlüsselrolle für die
nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raumes, umso wichtiger ist ein
gerechtes Fördersystem", betonte SPÖ-Bundesrätin Adelheid Ebner in
ihrer Rede zur Aktuellen Stunde "Die Gemeinsame Agrarpolitik-Reform
2014-20 - Allianz fürs Land" im Bundesrat. Die Reform in der
Agrarpolitik auf EU-Ebene und damit auch in Österreich ist daher eine
der Herausforderungen für die Zukunft. "Wenn wir in Europa unsere
Ziele im Klima-, Umwelt-, Natur- und Tierschutz erreichen und die
Arbeitsplätze im ländlichen Raum erhalten wollen, dann brauchen wir
auch die dafür notwendigen Mittel", betonte Ebner. ****
Um den bäuerlichen Betrieben auch weiterhin eine Zukunft bieten zu
können, ist es wichtig bei der Verteilung der Fördergelder nicht nur
auf Fläche und Viehstückzahl orientiert zu sein. "Denn diese
Förderungen haben sich in den letzten Jahren weiter zu Ungunsten der
Berg- und Kleinbauern verstärkt", so Ebner. Die Einkommen der
Landwirte sind in den letzten Jahren gestiegen, die Einkommen der
Bauern in den Bergregionen haben sich aber verringert.
Somit zählt das so genannte historische Modell, bei dem die
Zahlungsansprüche aufgrund der historischen Direktzahlungen zugeteilt
werden, zu einem der ungerechtesten Modelle überhaupt. Daher ist der
Umstieg auf das Regionalmodell 2014 notwendig. "Die Vorteile des
Regionalmodells mit einer einheitlichen Hektarprämie sieht man in der
größeren Gerechtigkeit, der Nachvollziehbarkeit und der
Zukunftsfähigkeit", betonte Ebner.
Auch wird durch die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) die
Chancengleichheit zwischen Mann und Frau gefördert. In Österreich
werden 33 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe bereits von
Frauen geführt. "Bäuerinnen schaffen neuartige wirtschaftliche
Standbeine für ihre land- und forstwirtschaftlichen Betriebe und
sichern somit den Fortbestand einer zukunftsfähigen und bäuerlichen
Landwirtschaft ab", so die Bundesrätin. (Schluss) mis/up
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