- 30.10.2012, 13:43:44
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Bayr zu 12 Jahre UN-Resolution 1325: Frauen müssen im Friedensprozess eine größere Rolle spielen!
Kein langandauernder Friede ohne Beteiligung der Frauen
Utl.: Kein langandauernder Friede ohne Beteiligung der Frauen=
Wien (OTS/SK) - "Friedens- und Sicherheitspolitik darf nicht länger
eine Männerdomain sein. Gerade bei so sensiblen Themen wie
Friedensverhandlungen und Wiederaufbau kann nicht auf die
Intelligenz, den Erfahrungsschatz und die Lebensrealität von 50
Prozent der Bevölkerung verzichtet werden", stellt Petra Bayr,
SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung anlässlich des 12.
Jahrestages der Resolution 1325 des UN-Sicherheitsrates fest. Die
Resolution wurde am 31. Oktober 2000 einstimmig verabschiedet. Nicht
nur um Frauen und Mädchen in Konflikt- und Postkonfliktsituationen
besser zu schützen, sondern vor allem um Frauen verstärkt in alle
Phasen des Friedensprozess einzubinden. ****
"Damit Frauen sich mehr an Friedensverhandlungen, zivilen und
militärischen Friedensoperationen und dem Wiederaufbau zerstörter
Gesellschaften beteiligen können, ist deren Bildung und deren
gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Leben unerlässlich",
betont Bayr aus Überzeugung, dass Frauen unbedingte
Chancengerechtigkeit zusteht. Im Frieden, in Krisenzeiten, wie auch
in Zeiten des Wiederaufbaus müssen Frauen gleichberechtigt deren
Umwelt mitgestalten können. "Traditionelle Geschlechterrollen müssen
endlich überwunden werden", fordert Bayr.
Österreich zählt zu den wenigen Staaten, die einen Nationalen
Aktionsplan zur Umsetzung der Resolution 1325 erarbeitet haben. "Mit
dem Aktionsplan zu 1325 nimmt Österreich internationale eine
Vorreiterrolle ein", zeigt sich Bayr über das österreichische
Engagement erfreut. Überarbeitet wurde der Plan zuletzt Anfang 2012.
(Schluss) up
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