• 30.10.2012, 11:22:14
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Hakel begrüßt Gründung des Forums österreichischer Filmfestivals

SPÖ-Kreativwirtschaftssprecherin fordert breitestmögliche Unterstützung für österreichischen Film und Filmschaffende

Utl.: SPÖ-Kreativwirtschaftssprecherin fordert breitestmögliche
Unterstützung für österreichischen Film und Filmschaffende=

Wien (OTS/SK) - Elisabeth Hakel, SPÖ-Sprecherin für
Kreativwirtschaft, begrüßt den Zusammenschluss der österreichischen
Filmfestivals in einem eigenen Forum und wünscht sich künftig mehr
Aufmerksamkeit für die wichtige Aufgabe, die von Filmfestivals
erfüllt wird. Das betonte Hakel gegenüber dem SPÖ-Pressedienst
anlässlich der heute, Dienstag, stattfindenden Präsentation des
Forderungskatalogs durch das Forum. "Der österreichische Film ist
international erfolgreich. Filmfestivals tragen wesentlich zur
besseren Vernetzung der Filmschaffenden, zur verstärkten
Präsentation, Verbreitung und Vermittlung österreichischer Filme bei.
Ich unterstütze daher die Filmfestivals in ihrer Forderung nach mehr
Aufmerksamkeit", so Hakel, die betonte, dass Filme nicht nur
Kulturgüter, sondern auch Wirtschaftsgüter sind. "Daher brauchen die
Filmwirtschaft und die Filmfestivals auch breitestmögliche
Unterstützung. Neben der Kulturförderung ist hier vor allem auch die
Wirtschaftsförderung gefordert", betonte Hakel. ****

In diesem Zusammenhang erinnerte die SPÖ-Abgeordnete an die kürzlich
von Bundesministerin Claudia Schmied durchgesetzte Erhöhung der
Förderung des Österreichischen Film Instituts auf jährlich 20
Millionen Euro. "Claudia Schmied zeigt, dass ihr der österreichische
Film und die österreichischen Filmschaffenden am Herzen liegen und
legt den Grundstein dafür, dass Filme von Größen wie Seidl,
Ruzowitzky oder Haneke aber auch von zahlreichen anderen
Regisseurinnen und Regisseuren wie Barbara Albert, Julian Pölsler
sowie Franz Novotny weiterhin in der internationalen Filmwelt für
Aufmerksamkeit für den Filmstandort Österreich sorgen", gratuliert
Hakel der Ministerin zum Verhandlungserfolg. Damit habe
Kulturministerin Schmied dafür gesorgt, dass die Kreativwirtschaft in
Österreich wesentliche Unterstützung von Seiten der öffentlichen Hand
erhält, erläuterte die SPÖ-Abgeordnete.

"Filme sind aber nicht nur Kulturgut, sondern auch Wirtschaftsgut",
betonte Hakel und appellierte in diesem Zusammenhang an
Wirtschaftsminister Mitterlehner, seinen Einsatz für den
österreichischen Film zu erhöhen. "Bisher hat der Wirtschaftsminister
die Filmwirtschaft ein wenig als Stiefkind behandelt", so Hakel, die
beispielsweise auf die mangelnde Unterstützung des
Wirtschaftsministers bei der Förderung der Digitalisierung von
Programm- und Regionalkinos verwies. "Ich hoffe insgesamt nach wie
vor auf mehr Engagement für die Kreativwirtschaft", so die
SPÖ-Kreativwirtschaftssprecherin.

Abschließend unterstreicht Hakel nochmals die große Bedeutung von
Filmfestivals, die ihre wichtige Aufgabe zumeist unter prekären
Bedingungen erfüllen. "Filmfestivals wie die Diagonale in Graz, die
Viennale in Wien und zahlreiche weitere kleinere Festivals locken
Jahr für Jahr viele Filmbegeisterte in die Kinos. Damit tragen sie
ganz wesentlich zur Filmvermittlung bei. Neben den kreativen
Impulsen, die solche Festivals, ins Land bringen, sind sie jedoch
auch ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor", betont Hakel.
(Schluss) sv/mp

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