• 28.10.2012, 12:05:08
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FPÖ-Strache: Nowotny schadet Österreichischen Sparern massiv

Wien (OTS) - "Was OeNB-Chef Ewald Nowotny zum Thema Euro
Rettungspolitik heute in der ORF-Pressestunde von sich gegeben hat,
raubt den Österreicherinnen und Österreicher ihre Ersparnisse", sagte
der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache. Nowotny betreibe
keine nachhaltige oder gar sinnvolle Währungspolitik, sondern falle
im EZB-Rat Bundesbankdirektor Jens Weidmann wider besseres Wissen in
den Rücken, indem er mit den Südländern stimme und somit die
Inflation in Österreich weiter vorantreibe, betonte Strache.

Die derzeitige Politik der EZB führe zu einer schleichenden
Enteignung aller Sparer, warnte Strache. So würden die
Österreicherinnen und Österreicher durch den realen Wertverlust ihrer
Sparguthaben alleine heuer an die 6 Milliarden Euro verlieren. "Diese
perfideste Form der Enteignung wird von SPÖ-Mitglied Nowotny
vorangetrieben", so Strache. "Für kleine Sparer ist der Verlust
prozentuell viel höher als für Eigentümer großer Vermögen, die ihr
Geld zu günstigeren Bedingungen anlegen können bzw. ihr Geld bereits
abgezogen haben", so Strache.

Die FPÖ habe unzählige Male auf die einzig sinnvolle Lösung
hingewiesen, nämlich die schwächelnden Staaten zumindest
vorübergehend aus dem Euro hinauszukomplimentieren, um ihnen eine
Regeneration unter ihren eigenen Rahmenbedingungen zu ermöglichen,
betonte Strache. "Gouverneur Nowotny vermochte in der heutigen
Pressestunde dagegen nichts anderes als völlig aus der Luft
gegriffene Horrorszenarien oder - neuerdings - kriegerische Worte zu
finden. Aber das ist zu wenig und löst keine Probleme!", so Strache.

"Herrn Nowotny soll aber ins Stammbuch geschrieben sein, dass sich so
wie er sich das vorstellt, die grundlegenden Unterschiede in der
Eurozone selbstverständlich nicht lösen lassen, sondern bestenfalls
zeitlich verschoben werden! Das Zuschütten realökonomischer Probleme
und Asymmetrien mit mehr und immer mehr Geld hat weder in Japan noch
in den USA funktioniert. Das Ergebnis war aber bisher immer entweder
die Entstehung enormer Spekulationsblasen (unter Greenspan bis 2007)
oder die Einzementierung wirtschaftlicher Stillstandes ohne
sichtbaren Ausweg. In diese Gefahr manövrieren uns in der EU Leute
wie Nowotny hinein", so Strache, der den Rücktritt des OeNB-Chefs
forderte, bevor es zu spät ist.

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