- 26.10.2012, 11:16:34
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Parlament: Großer Besucherandrang am Nationalfeiertag
Erste BesucherInnen warteten schon vor halb neun Uhr auf Einlass
Utl.: Erste BesucherInnen warteten schon vor halb neun Uhr auf
Einlass=
Wien (PK) - Ein 20-jähriger Jus-Student aus Wien und sein 21-jähriger
Freund waren heute die ersten, die auf den Einlass ins Parlament
warteten. Als Nationalratspräsidentin Barbara Prammer gemeinsam mit
Bundsratspräsident Georg Keuschnigg, Zweitem Nationalratspräsidenten
Fritz Neugebauer und ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf um Punkt 9 Uhr das
große Rampentor öffnete, hatten sich bereits Dutzende BesucherInnen
in die Warteschlange eingereiht. Sie alle wollten den mittlerweile
schon traditionellen Tag der offenen Tür dazu nutzen, um das
Parlament einmal von innen zu sehen.
Einige von ihnen sind das erste Mal da und neugierig darauf, wie es
ist, selbst in den Räumen zu stehen, die sie sonst nur vom Fernsehen
kennen. Auch einige TouristInnen haben sich unter die BesucherInnen
gemischt, darunter eine Gruppe russischer Gäste. Viele der Wartenden
kennen das Parlamentsgebäude aber schon von früheren Besuchen. Sie
sei immer wieder von der Säulenhalle beeindruckt, sagt etwa eine
ältere Dame in Ordenstracht, die mit einer kleinen Gruppe von
Seniorinnen das Hohe Haus besucht. Auch der Historische Sitzungssaal
und der Umstand, dass Parlamentsarchitekt Theophil Hansen für den Bau
des Parlamentsgebäudes Marmor aus allen Teilen der Monarchie
heranschaffen ließ, ist ihr in eindrücklicher Erinnerung geblieben.
Andere interessieren sich mehr für die zentralen Orte des politischen
Geschehens, vor allem den Sitzungssaal des Nationalrats. Die
Möglichkeit, sich einmal vor dem Rednerpult fotografieren zu lassen,
wird eifrig genutzt. Auch jener Tisch im Büro von
Nationalratspräsidentin Prammer, an dem üblicher Weise die Präsidiale
tagt, stößt auf großes Interesse. Ebenso in den Rundgang
miteinbezogen sind der Budgetsaal, in dem der Korruptions-
Untersuchungsausschuss monatelang verhandelte, der Sitzungssaal des
Bundesrats und der Empfangssalon, jener Ort also, wo Prammer
Staatsgäste empfängt.
Aufliegende Informationsblätter in Deutsch und in Englisch klären die
BesucherInnen über die wichtigsten Fakten zu den einzelnen Räumen
auf. Zudem stehen überall MitarbeiterInnen des Parlaments bereit, um
Fragen zu beantworten und bei Bedarf weiterzuhelfen. In der
Säulenhalle informiert ein Stand der Demokratiewerkstatt über
Workshops und andere Angebote des Parlaments für Kinder und
Jugendliche. Hier kann man auch kleine Souvenirs mit
parlamentsspezifischen Motiven kaufen und sich Informationen über die
bevorstehende Generalsanierung des Parlaments holen.
Nationalratspräsidentin Prammer zeigte sich über den auch heuer
wieder enormen Besucherandrang sichtlich erfreut. Immer wieder
spricht sie BesucherInnen persönlich an, erklärt ihnen die Funktion
der Präsidiale und lässt sich bereitwillig in ihrem Büro
fotografieren. Auch viele andere ParlamentarierInnen sind zum Tag der
offenen Tür gekommen und stehen für Gespräche zur Verfügung. Zu den
ersten Abgeordneten und BundesrätInnen, die im
Abgeordnetesprechzimmer bei den Informationspulten der Fraktionen
Aufstellung genommen haben, gehören Christine Lapp, Rosa Lohfeyer,
Wolfgang Gerstl, Gottfried Kneifel, Werner Neubauer, Christian
Höbart, Werner Kogler, Dieter Brosz, Wolfgang Zinggl und Efgani
Dönmez.
Auf großes Besucherinteresse stößt auch das zum Parlament gehörende
Palais Epstein - selten bietet sich sonst die Gelegenheit, ein
klassisches Ringstraßenpalais einmal von innen zu sehen. Für die
Besichtigung geöffnet ist die sorgfältig restaurierte Bel Etage mit
dem prunkvollen Festsaal.
Sowohl das Parlament als auch das Palais Epstein sind heute noch bis
17 Uhr für BesucherInnen geöffnet. Letzter Einlass ist 16 Uhr.
(Schluss)
HINWEIS: Eine Fotos vom Tag der offenen Tür finden Sie auf der
Website des Parlaments (www.parlament.gv.at) im Fotoalbum. Zusätzlich
werden im Laufe des morgigen Tages sämtliche Fotos vom Tag der
offenen Tür in einem eigenen Foto-Archiv online gestellt:
http://www.onlinearchiv.at/parlament.
Eine Aussendung der Parlamentskorrespondenz
Tel. +43 1 40110/2260, Fax. +43 1 40110/2640
e-Mail: [email protected], Internet: http://www.parlament.gv.at
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