• 23.10.2012, 09:09:55
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World Development Information Day - Bayr: Mehr Globales Lernen in Österreich

Verständnis für die Situation in Entwicklungsländern schaffen

Utl.: Verständnis für die Situation in Entwicklungsländern schaffen=

Wien (OTS/SK) - "Globales Lernen befähigt Menschen, globale
Zusammenhänge zu verstehen und die eigene Mitverantwortung und
Mitgestaltungsmöglichkeit an globalen Prozessen zu begreifen. Genau
darum geht beim heutigen World Development Information Day", stellt
Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, am
Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. Dieser internationale
Gedenktag wurde 1972 von der Generalversammlung der Vereinten
Nationen ins Leben gerufen, um der Öffentlichkeit die
unterschiedlichen Situationen und Herausforderungen der sogenannten
Entwicklungsländer und die Rolle der Länder des Nordens an der
Problembewältigung näher zu bringen. ****

Bayr betont in diesem Zusammenhang die Leistungen der
österreichischen Informations- und Bildungsarbeit: "Ich bin sehr
froh, dass es in Österreich kompetente Stellen für die
entwicklungspolitische Inlandsarbeit gibt. Es ist ungemein wichtig,
dass Menschen jeder Altersgruppe über globale Zusammenhänge
informiert werden und lernen, die Auswirkungen ihres eigenen Handelns
über nationale Grenzen hinweg abzuschätzen." Von Konsumverhalten über
Reisegewohnheiten bis zu politischer Partizipation - bei all diesen
Themen ist es wichtig, die eigene Einbindung in eine sehr stark
vernetzte Welt zu begreifen.

Abschließend plädiert Bayr für mehr Bildungsangebote im Bereich des
Globalen Lernens. So könnte in der Folge auch mehr Druck für höhere
Beitrage im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit aufgebaut werden:
"An der aktuellen Situation und den blamablen EZA-Mitteln Österreichs
ist klar zu sehen, dass es in unserer Bevölkerung nicht ausreichend
Verständnis für globale Zusammenhänge, die Herausforderungen der
Entwicklungsländer und die Verantwortung der reichen Staaten gibt.
Versteht der Mensch sich und sein Handeln als Teil der globalen Welt,
ist es inakzeptabel die niedrigen Beiträge Österreichs für EZA
hinzunehmen. Wir haben eine internationale Verpflichtung zu
erfüllen." (Schluss) bj

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