• 16.10.2012, 17:21:19
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Nationalrat - Bayr: Mittel für die bilaterale EZA müssen erhöht werden

Wien (OTS/SK) - Die Ausweitung des Aktionsradius der Europäischen
Bank für Wiederaufbau und Entwicklung begrüßt
SPÖ-Entwicklungssprecherin Petra Bayr heute, Dienstag, im
Nationalrat, weil damit Demokratie und Pluralismus in den Ländern des
arabischen Frühlings unterstützt werden. Zudem müssen aber auch die
finanziellen Mittel für die bilaterale österreichische
Entwicklungszusammenarbeit (EZA) erhöht werden, fordert Bayr. ****

Die Einzahlungen in den Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung
(IFAD, 16 Mio. Euro) und den asiatischen Entwicklungsfonds (AsDF, 32
Mio. Euro) garantieren den Weiterbestand der entwicklungspolitisch
wichtigen Arbeit in der Region und die Gelder sind für die sogenannte
ODA-Quote anrechenbar, wie Bayr ausführt. Darüber hinaus ebenso
wichtig ist der durch Österreich gestaltbare Teil der
Entwicklungszusammenarbeit. "Und dieser sollte seine Talsohle nun
erreicht haben", so Bayr und fordert einen neuen Stufenplan für die
österreichische EZA. "Wir müssen endlich Klarheit schaffen, wann wir
unseren internationalen Verpflichtungen nachkommen und 0,7% des
Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit aufwenden
werden", so Bayr abschließend. (Schluss) gbb

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