• 01.10.2012, 12:12:32
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FPÖ: Belakowitsch-Jenewein und Karlsböck verurteilen Zwangssterilisation einer junger Frau

Opfer muss für die Zerstörung ihrer körperlichen Unversehrtheit dem lebenslangen Leid angemessen entschädigt werden

Utl.: Opfer muss für die Zerstörung ihrer körperlichen
Unversehrtheit dem lebenslangen Leid angemessen entschädigt
werden=

Wien (OTS) - Mit Bestürzung reagierten heute die freiheitlichen
Gesundheitspolitiker NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein und NAbg.
Dr. Andreas Karlsböck auf das neuerliche Bekanntwerden einer
Zwangssterilisation einer heute 34jährigen Frau. Diese wurde nach
eigenen Angaben gegen ihren Willen vor drei Jahren einfach
zwangssterilisiert.

Die Ausreden der Lebenshilfe, jenes Vereins, der die junge Frau
betreut, sind ebenso peinlich wie erlogen. Hieß es zunächst von der
Lebenshilfe, die Sterilisation sei per Gerichtsbeschluss erfolgt und
damit legal, so versuchen die Mitarbeiter der Volkshilfe Tirol nun,
nachdem es gar keinen Gerichtsbeschluss gibt, den Ball der
Betroffenen zuzuschieben. Nun wird behauptet, die junge Frau hätte
dies aus freien Stücken gewollt!

Die freiheitliche Gesundheitssprecherin Belakowitsch-Jenewein
kommentiert diesen Skandal, dass sich "diese Herrschaften offiziell
als die Hüter von Recht und Moral aufspielen, und für ein Verbot von
Zwangssterilisationen eintreten, aber in Wahrheit arbeiten sie genau
gegenteilig! Die junge Frau jedenfalls hat von der Volkshilfe für die
Zerstörung ihrer körperlichen Unversehrtheit angemessen dem
lebenslangen Leid entschädigt zu werden", eine Einschätzung, welcher
sich auch der freiheitliche Ärztesprecher Karlsböck anschließt.

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