- 01.10.2012, 10:23:32
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Bayr gratuliert Kasha Jacqueline Nabagesera zum Menschenrechtspreis
Rechte von gleichgeschlechtlich Liebenden in Uganda stärken
Utl.: Rechte von gleichgeschlechtlich Liebenden in Uganda stärken=
Wien (OTS/SK) - Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale
Entwicklung, gratuliert der ugandischen Menschenrechtsaktivistin
Kasha Jacqueline Nabagesera zum am Sonntag verliehenen
Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis 2012: "Ich freue
mich, dass Kasha Jacqueline Nabagesera für ihren mutigen Einsatz für
die Rechte von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen (LGBT)
ausgezeichnet wurde. Ihr Engagement ist enorm wichtig, weil
Homophobie in Uganda leider weit verbreitet und eine echte Bedrohung
für die Rechte und das Leben von Homosexuellen ist." ****
Um die Rechte von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen in ihrer
Heimat Uganda zu sichern, gründete Nabagesera die Organisation
"Freedom and Roam Uganda" (FARUG). Wegen ihres Engagements wird sie
in Uganda verfolgt. 2009 wurde sogar ein homophober Gesetzesentwurf
eingebracht, der Strafen bis zu lebenslänglicher Haft und der
Todesstrafe vorsah. Dieser Entwurf konnte 2011 unter anderem durch
internationalen Druck verhindert werden.
Uganda ist langjähriges Partnerland der österreichischen
Entwicklungszusammenarbeit (EZA). Bayr fordert verstärkte Kooperation
zum Schutz der Rechte von LGBT. Sollte Uganda erneut versuchen,
homophobe Gesetze zu verabschieden, spricht sich Bayr für das
Abhalten eines Menschenrechtsdialoges mit Uganda aus: "Bei einem
Menschenrechtsdialog kann klar gemacht werden, dass Österreich
Verletzungen der Menschenrechte nicht duldet und bereit ist, EZA mit
öffentlichen Stellen so lange auszusetzen, bis das Einhalten der
Menschenrechte sichergestellt ist." (Schluss) bj/mp
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