• 22.09.2012, 12:52:48
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FPÖ-Kickl: Cap befürchtet Wahlkampfnachteil durch Faymann-Inseratenskandal

Wien (OTS) - "Mit entwaffnender Offenheit hat SPÖ-Klubobmann Josef
Cap in der ORF-Radioreihe 'Im Journal zu Gast' eingestanden, dass
SPÖ-Bundeskanzler Faymann aus wahltaktischen Gründen nicht im
U-Ausschuss aussagen wird", fasste der freiheitliche Generalsekretär
NAbg. Herbert Kickl die schamlose Märchenstunde Caps zusammen. "Was
hat Faymann zu verbergen, wenn die gesamte SPÖ-Propagandamaschinerie
alle Register zieht um eine Ladung zu verhindern?", so Kickl.

Wehleidig habe Cap schwadroniert, dass die bösen, bösen anderen
Parteien den höchstnotwendigen Auftritt des Kanzlers im U-Ausschuss
als Wahlkampfmunition verwenden könnten, zeigte sich Kickl
fassungslos. "Bei den anderen Untersuchungsgegenständen hat es Cap
nicht gestört, dass hart gefragt wurde, beim Kanzler lehnt er das
aber ab", so Kickl. Dies zeige deutlich, dass es der SPÖ nur um die
Anschwärzung der anderen Parteien gehe, während bei den eigenen
Schweinereien gemauert werde wie in alten Zeiten, so Kickl.

Es sei höchste Zeit, dass die SPÖ ihren lächerlichen Eiertanz um die
Faymann-Ladung beende und sich endlich für ihre Malversationen
verantworte, auch wenn es unangenehm werde, forderte Kickl den
Kanzler auf, sich nicht hinter seinen Genossen zu verstecken, sondern
zu seinen Taten zu stehen. "Wenn er sich schon vor einem einfachen
Untersuchungsausschuss im eigenen Land fürchtet, darf man sich nicht
wundern, wenn er in Brüssel zu allem Ja und Amen sagt", so Kickl, der
dem Kanzler jeglichen Mut absprach sich unangenehmen Situationen zu
stellen. "Einen Faygmann als Kanzler brauchen wir nicht", so Kickl.

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