• 21.09.2012, 12:32:23
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Belakowitsch-Jenewein, Hofer: FPÖ fordert Roundup-Handelsverbot!

Glyphosathaltige Spritzmittel machen Konzerne reich und Mensch wie Umwelt krank

Utl.: Glyphosathaltige Spritzmittel machen Konzerne reich und Mensch
wie Umwelt krank=

Wien (OTS) - "Nicht zum ersten Mal und ich befürchte nicht zum
letzten Mal erreichen uns Meldungen über die katastrophalen
Auswirkungen des Einsatzes von Glyphosat, das etwa im Totalherbizid
Roundup der Gentechnik-Firma Monsanto enthalten ist", so heute
FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein. "In
Argentinien steigen demnach Krebserkrankungen und Kindersterblichkeit
in den Gen-Soja-Anbaugebieten, wo Glyphosat inflationär zum Einsatz
kommt, dramatisch an."

"Gleichzeitig dazu und zeitgleich zu einer alarmierenden
französischen Studie über Fütterungsversuche mit einer in der EU
zugelassenen Gen-Mais-Sorte, erhellen erste Untersuchungen die
Gefährlichkeit von in Australien zum Anbau getestetem Gen-Weizen.
Forciert werden diese Versuche laut Medienberichten über eine
Forschungseinrichtung, deren Budget maßgeblich aus der
Privatwirtschaft, und hier u. a. von den Agrochemiegiganten Bayer und
Monsanto bestritten werde. Diese Konzerne beziehen ihr
Investitionskapital wiederum zu einem Gutteil aus dem Verkauf von -
als bedenklich bis akut gesundheitsgefährdend eingestuften -
Agrospritzmitteln", sagt FPÖ-Umweltsprecher NAbg. Norbert Hofer.

"Daher liegt auf der Hand", so die beiden FPÖ-Abgeordneten
abschließend, "dass weitere Anschläge auf die Verbrauchergesundheit
nur dann unterbunden werden können, wenn den dahinter stehenden
Unternehmen der Geldhahn abgedreht wird. Wir fordern die
österreichische Bundesregierung daher dringend auf, den Verkauf von
Roundup und vergleichbar einzustufenden Produkten zu unterbinden. Die
Gefährlichkeit glyphosathaltiger Spritzmittel wird durch zahlreiche
Studien belegt und deren Massenabsatz ermöglicht den Herstellern noch
dazu, in weitere mutmaßlich bedrohliche Produkte zu investieren, die
niemand braucht. Denn die resultierenden Nahrungsmittel sind nicht
gesünder, die Ernten fallen nicht reichhaltiger aus und Umwelt wie
Gesundheit werden Risiken ausgesetzt, die unschwer vermeidbar wären."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK

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