• 20.09.2012, 16:02:26
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Ausschussdebatte zur Lage der Tourismuswirtschaft Mitterlehner will Tourismusberufe attraktiver machen

Wien (PK) - Gute Nachrichten konnte Bundesminister Reinhold
Mitterlehner den Mitgliedern des Tourismusausschusses in der Debatte
über den Tourismusbericht 2011 zur aktuellen Entwicklung des
Fremdenverkehrs mitteilen. Die Sommersaison 2012 habe die gute
Nächtigungs- und Umsatzentwicklung des Jahres 2011 übertroffen und
auch die Reaktionen auf die anlaufende Werbung für die kommende
Wintersaison stimme ihn optimistisch. Abgeordneten, die sich wegen
des wachsenden internationalen Wettbewerbsdrucks auf die Branche
besorgt zeigten und über rückläufige Gewinne, hohe Schulden und
zunehmende Investitionskosten in den Betrieben klagten, sagte der
Minister, Österreich müsse seine Qualitätsoffensive fortsetzen, sich
auf Hoffnungsmärkten wie Brasilien und Indien positionieren und sich
bemühen, das hohe Maß an Zufriedenheit zu erhalten, das Österreich-
Urlauber zum Ausdruck bringen. Eine Absage erteilte Mitterlehner der
Idee, Stornogebühren in der Gastronomie einzuführen. Über eine
Senkung der Flugabgabe werde verhandelt, das Budget der Österreich
Werbung soll nicht gekürzt werden, erfuhren die Abgeordneten.

Den Besonderheiten des touristischen Arbeitsmarktes widmeten sich die
Abgeordneten in einer Aktuellen Aussprache, zu der sie auch Experten
luden. Im Mittelpunkt der Diskussion standen Entwicklungstrends auf
dem Arbeitsmarkt und die Situation der ArbeitnehmerInnen,
insbesondere die seit der Krise stark abnehmende Zufriedenheit der
Beschäftigten mit den Rahmenbedingungen ihrer Tätigkeit. Der
Wirtschaftsminister informierte über spezielle
Berufsinformationsprojekte und kündigte an, seine Bemühungen zur
Imageverbesserung der Tourismusberufe fortzusetzen.

Bei der Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Tourismus sah
Mitterlehner die Sozialpartner, teilweise aber auch die Politik
gefordert. Klar sei, dass sich die Arbeitgeber um gute
Arbeitsbedingungen bemühen müssen, wenn sie gute Mitarbeiter bekommen
wollen, sagte Minister Mitterlehner.

Jobmotor Tourismus brummt trotz Krise

Am Beginn der heutigen Sitzung des Tourismusausschusses war die
Arbeitsmarktlage im österreichischen Tourismus Thema einer aktuellen
Aussprache. AMS-Chef Johannes Kopf, IHS-Tourismusexperte Dominik
Walch und Kai Biehl von der Arbeiterkammer Wien beschrieben dabei
Beschäftigungstrends sowie die Situation der ArbeitnehmerInnen im
touristischen Dienstleistungssektor.

Der Fremdenverkehr stelle in Österreich trotz Wirtschaftskrise mit
derzeit mehr als 630.000 Vollzeitarbeitsplätzen immer noch einen
Jobmotor dar, hielt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner fest.
Allerdings prägten zeitliche Schwankungen und regionale Unterschiede
die Beschäftigung in diesem Arbeitsmarktsektor, vor allem in
Westösterreich seien Arbeitsplätze im Tourismus nur saisonbedingt
verfügbar, führte der Bundesminister weiter aus. Dank geringerer
Einstiegshürden als in anderen Branchen sei es zwar einfacher, im
Fremdenverkehr Beschäftigung zu finden, merkte Mitterlehner an, doch
fehle es diesem Berufsfeld noch an Attraktivität. Daher werde eine
Erhöhung des derzeitigen Mindestlohns im Tourismus, derzeit 1205
Euro, angestrebt und mit Imageprojekten an Bildungseinrichtungen
versuche man das Ansehen touristischer Berufe zu heben. Als Beispiel
nannte der Wirtschaftsminister die Ausbildungsinitiative "get a job",
bei der an Hauptschulen, Neuen Mittelschulen, Polytechnischen Schulen
und Fachschulen SchülerInnen das Berufsfeld in direktem Kontakt mit
GastronomInnen und Hoteliers kennenlernen können. Diese
Bildungsprojekte sollen Mitterlehner zufolge auch dazu beitragen, die
Qualität des Touristikangebots in Österreich weiter zu steigern.

Hoher Frauenanteil, Kurzzeitbeschäftigungen, sinkende
Arbeitszufriedenheit

Tatsächlich standen 2011 1720 offenen Lehrstellen in
Tourismusbetrieben nur 472 Lehrstellensuchende gegenüber,
illustrierte Johannes Kopf den derzeitigen Nachwuchsmangel im
Touristik- und Freizeitgewerbe. Die größte Schwierigkeit, Jugendliche
für eine Lehre im Tourismus zu motivieren, ortete Kopf in der oftmals
fehlenden Mobilität junger Menschen. Für das AMS sei es häufig
unmöglich, Wiener Lehrlingen Stellen in Tirol oder Salzburg zu
vermitteln, und auch in der Beliebtheit verschiedener Lehrberufe
rangierten Beschäftigungen im Tourismus nicht weit oben. Die Zahl
ausländischer Beschäftigter (derzeit 38%) steige allerdings, die
meisten Stellensuchenden kämen nach der Liberalisierung des
Arbeitsmarktes aus den EU-8 Staaten in die heimische
Tourismuswirtschaft. Als weiteres Charakteristikum der
Arbeitsmarktsituation der Tourismusbranche nannte der AMS-Chef den
hohen Frauenanteil unter den dort Beschäftigten (59%), wobei jedoch
der Großteil der Führungskräfte immer noch männlich sei. Das sei vor
allem darauf zurückzuführen, dass viele Frauen nach der Karenz nicht
in den Tourismus zurückkehrten, da die unregelmäßigen Arbeitszeiten
schwer mit dem Familienleben zu vereinbaren seien. Die
Arbeitslosenrate im Fremdenverkehr läge mit 15,2% zwar über der
Gesamtarbeitslosenquote Österreichs, doch müsse dabei die
Saisonkomponente mitbedacht werden, erläuterte Kopf und wies darauf
hin, dass die Arbeitslosenschwankungen im saisonabhängigen
Nächtigungsbereich stärker seien als in der Gastronomie. Zur
Gesamtentwicklung des Tourismus bemerkte er, es sei ein Trend zu mehr
Servicebewusstsein im Tourismus festzustellen, der auch höhere
qualitative Anforderungen wie interkulturelle Kompetenzen und
Marketingkenntnisse voraussetze. Deswegen investiere das AMS auch
verstärkt in Schulungen zur Weiter- oder Zusatzausbildung.

Arbeitsmarktforscher Dominik Walch von IHS ging näher auf die
uneinheitliche Verteilung von Tourismusarbeitsplätzen, sowohl in
zeitlicher als auch in regionaler Hinsicht, ein. Ein Viertel der
ArbeitnehmerInnen seien Ganzjahresbeschäftigte, der Großteil von
diesen arbeite in Wien. Der restliche Personalbedarf werde besonders
während Spitzenzeiten der Auslastung in Westösterreich mit
kurzfristigen Beschäftigungsverhältnissen abgedeckt. Nicht alle im
Tourismus Beschäftigten begönnen ihr Berufsleben in diesem Bereich,
doch blieben jene, die aus anderen Branchen in den Fremdenverkehr
wechseln, länger im Fremdenverkehr tätig als Beschäftigte, die das
Tourismusgewerbe lediglich als Einstiegsbranche nutzen, schilderte
Walch die starke Fluktuation an Arbeitskräften im Tourismussektor.
Anzumerken sei, so Walch, dass die wachstumsbedingte Zunahme
geringfügig Beschäftigter im Tourismus keine Verdrängung regulärer
ArbeitnehmerInnen bedeute, sondern vielmehr die Absicherung der
Betriebe und damit der Kernarbeitsplätze gewährleiste.
Durchschnittlich befänden sich im Tourismus Tätige 28 Tage in
gemeldeter Arbeitslosigkeit, das entspreche dem Schnitt in anderen
Branchen wie Handel oder Bau.

In Bezug auf die Arbeitslosenzahlen im Tourismus erinnerte AK-Experte
Kai Biehl daran, dass viele wegen zu geringer Beschäftigungsdauern im
Fremdenverkehr nie in den Genuss von Anspruch auf Arbeitslosengeld
kämen. Biehl schilderte weiters die Hintergründe der seit 2008 stark
sinkenden Arbeitszufriedenheit von Beschäftigten im Tourismus. Bis
zum Ausbruch der Wirtschaftskrise habe sich die Gesamtzufriedenheit
mit der Arbeitssituation im Tourismusgewerbe trotz fehlender
Aufstiegsperspektiven der meisten Beschäftigten und niedriger
Gehälter auf dem Niveau anderer Berufsfelder befunden. Persönlicher
Führungsstil in den meist kleinen Tourismusbetrieben und die
Erwartung, bei Jobverlust rasch andernorts unterzukommen, hätten die
Nachteile des Berufsfeldes kompensiert. In den letzten vier Jahren
seien diese Kompensationsfaktoren jedoch weggefallen und derzeit
strebe ein Drittel der im Beherbergungs- und Gaststättenwesen
Beschäftigter einen Berufswechsel an. Nur für 27% der Arbeitskräfte
im Tourismus ist ihr Einkommen derzeit existenzsichernd, so Biehl und
zog den Vergleich mit den Daten aus 2007, als noch 43% das Gleiche
sagten.

"Bedauerlich" nannte Abgeordnete Birgit Schatz (G) die hohe Anzahl
derer, die aus der Tourismusbranche hinausdrängten und sprach sich
für eine "faire" Arbeitsplatzgestaltung mit existenzsicherndem
Einkommen im Tourismus aus. Die Abgeordneten Heidrun Silhavy (S) und
Christine Marek (V) bemängelten, dass besonders für Frauen, die in
Österreich immer noch den Großteil der Kinderbetreuung übernehmen,
die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Tourismus fortwährend
schwer möglich sei.

Auf die Forderung Christoph Hagens (F) und Mathias Veniers (F), beim
AMS die Zumutbarkeitsbestimmungen für Jobsuchende dahingehend zu
ändern, dass auch längere Anfahrtszeiten zur Arbeitsstelle in Kauf
genommen werden sollten, meinte Johannes Kopf, nur motivierte
MitarbeiterInnen könnten gute Leistung erbringen. Zwar sei es
möglich, etwa Zeit- und Kilometervorgaben für einen zumutbaren Weg
zum Arbeitsplatz zu diskutieren, doch dürfe kein Zwang ausgeübt
werden.

Ruperta Lichtenecker (G) vermutete, dass AbsolventInnen von
Tourismusschulen schon durch die Erfahrungen bei ihren Praktika von
einem Berufseinstieg im Tourismus abgeschreckt würde. Dazu vermerkte
AHS-Chef Kopf, dass vielfach der Tourismus als Nebenbeschäftigung
angesehen werde. Für den Hotelierbereich erwähnte Abgeordneter Franz
Hörl (V) "Paradebetriebe", die etwa im Bereich
MitarbeiterInnenunterkünfte hohe Standards setzten. Die Bedeutung
sozialer Kompetenzen von MitarbeiterInnen und UnternehmerInnen im
Tourismus sowie den Bedarf entsprechender Schulungsangebote beim AMS
betonte Abgeordneter Josef Riemer (F).

Mit dem wachsenden Arbeitskräftepotential, entstanden durch
Zuwanderung, vermehrte Frauenbeschäftigung und der greifenden
Pensionsreform, beantwortete Kopf die Frage des Abgeordneten Stefan
Markowitz (B) nach steigenden Arbeitslosenzahlen im Tourismus trotz
guter Touristenzahlen der letzten Sommermonate.

Nach einer eingehenden Diskussion weiterer Detailfragen machte
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner in einer abschließenden
Wortmeldung darauf aufmerksam, dass die Tourismusbranche unter
starkem internationalen Wettbewerbsdruck stehe, was sich auf die
Preise und auch auf die Kollektivverträge auswirke. Die Betriebe
halten Arbeitszeit- und Jugendschutzbestimmungen ein, Verstöße ließen
aber erkennen, wie sehr diese Branche unter Druck stehe. Bei der
Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Tourismus sah Mitterlehner die
Sozialpartner, teilweise aber auch die Politik gefordert. Klar sei,
dass sich die Arbeitgeber um gute Arbeitsbedingungen bemühen müssen,
wenn sie gute Mitarbeiter bekommen wollen, sagte Minister
Mitterlehner. Die Frage nach der Gästezufriedenheit konnte der
Minister positiv beantworten: Österreich-Gäste sind mit den Angeboten
an den Urlaubsorten sehr zufrieden und neigen dazu, immer wieder nach
Österreich zu kommen.

Der Tourismus wächst, der internationale Wettbewerbsdruck auch

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner leitete die Debatte über
den Tourismusbericht 2011 ein, indem er von einem guten Tourismusjahr
mit 126 Millionen Nächtigungen und einem Zuwachs um 0,9 % gegenüber
2010 berichtete. Besonders erfreulich sei ein Rekordwert bei den
Inländer-Nächtigungen sowie beachtliche Erfolge bei Gästen aus
Russland, Spanien, Portugal, Japan und den Benelux-Ländern. Bei den
deutschen Gästen war 2011 ein leichter Rückgang von 1,6 % zu
verzeichnen, der 2012 aber wieder mehr als ausgeglichen werden
konnte. Besonders gut entwickle sich der Städtetourismus, teilte der
Minister mit und gab auch bekannt, dass Investitionen zunahmen und
die Zahl der Beschäftigten um 4.820 anstieg.

Auch die Sommersaison 2012 laufe gut, Österreich habe an
Attraktivität gewonnen, was an zunehmenden Ankünften und Nächtigungen
von Gästen aus dem Ausland abgelesen werden könne. In Zukunft werde
es wichtig sein, die Marketingstrategie auf Wachstumsmärkten wie
Brasilien und Indien fortzusetzen und auf Innovationen zu setzen, da
der Wettbewerb auf den Tourismusmärkten immer schärfer werde. Die
Reaktionen auf die bereits anlaufende Werbung für die Wintersaison
stimmten ihn aber optimistisch für die künftige Entwicklung, sagte
Mitterlehner.

In der Debatte konzentrierte sich Abgeordnete Gabriela Moser (G) auf
Detailfragen zur Umsetzung des thermischen Sanierungsprogramms in der
Tourismusbranche, auf Ergebnisse der vertieften Kooperation mit den
ÖBB und die Diskussion über die Senkung der Flugabgabe,

Abgeordnete Heidrun Silhavy (S) befasste sich mit der
Förderungspolitik zur Qualitätsverbesserung im touristischen Angebot
und mit der nach wie vor ungenügenden Eigenkapitalausstattung der
Betriebe.

Abgeordneter Stefan Markowitz (B) zeigte sich besorgt wegen
Marktanteilsverlusten Österreichs auf dem internationalen
Tourismusmarkt, plädierte für die Verbesserung des Eigenkapitals in
den Betrieben und forderte eine Senkung der Flugabgabe.

Abgeordnete Heidemarie Unterreiner (F) befasste sich mit dem
Kulturschwerpunkt "Leidenschaft für Tradition" und interessierte sich
für Ergebnisse dieses Tourismusprogramms.

Abgeordneter Heinz-Peter Hackl (F) warnte angesichts rückläufiger
Gewinne, hoher Schulden und steigenden Investitions- und Kostendrucks
im Tourismus vor Zinserhöhungen, die den Tod manches
Tourismusbetriebs bedeuten würden.

Abgeordnete Ruperta Lichtenecker (G) interessierte sich für
Erfahrungen mit der neuen Förderpyramide und Kooperation zwischen
Bund und Ländern in der Tourismuspolitik.

Abgeordneter Franz Hörl (V) erklärte die Marktanteilsverluste
Österreichs im europäischen Tourismus mit der Spitzenposition, die
Österreich international einnehme und es dem kleinen Land
schwermache, seine Position auf einem sich stark entwickelnden Markt
weiter zu verbessern. Der Abgeordnete berichtete von guten
Erfahrungen mit der Förderpyramide in Tirol und unterstrich einmal
mehr die Bedeutung von Beschneiungsanlagen für den Wintertourismus.

An dieser Stelle teilte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner den
Abgeordneten Moser und Hörl mit, dass in den Jahren 2002 bis 2011 206
Anträge auf Förderung von Beschneiungsanlagen mit einem Volumen von
350 Mio. € gefördert wurden. An Programm zur thermischen
Gebäudesanierung nehmen Tourismusbetriebe in überdurchschnittlichem
Ausmaß teil, erfuhren die Abgeordnetem außerdem.

Serviceverbesserungen für Bahnurlauber durch die vertiefte
Kooperation zwischen Tourismus und ÖBB werden in einer speziellen
Präsentation dargestellt werden, kündigte der Ressortleiter an. Die
Diskussion über die Flugabgabe, die sich nachweislich negativ auf den
Tourismus und die AUA auswirke, sollte zu Adaptierungen nach dem
Vorbild Deutschlands führen, meinte der Minister. Budgetkürzungen bei
der Österreich Werbung seien für 2013 nicht geplant, informierte der
Minister. Die "Förderpyramide" führte 2012 zu sinkenden
Verwaltungskosten und zu Steigerungen bei der Förderung von
Investitionen, teilte der Minister mit. Die in Diskussion stehenden
Stornogebühren bei Tischreservierungen in der Gastronomie seien keine
gute Idee, da sie sich negativ auf das Verhältnis zwischen
Gastronomen und Gästen auswirken würde, befürchtete Mitterlehner.
Österreich werde sich anstrengen müssen, wenn es seinen Marktanteil
im internationalen Tourismus halten wolle, sagte Mitterlehner und
unterstrich die Notwendigkeit, die Qualitätsangebote auszubauen, da
die tourismuspolitische Zukunft Österreich nicht im Massentourismus
liege.

Der Tourismusbericht 2011 wurde vom Ausschuss einstimmig zur Kenntnis
genommen. Der Bericht wird auch im Plenum des Nationalrates
debattiert werden. (Schluss)

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