- 20.09.2012, 10:39:40
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Bayr zum Internationalen Tag des Friedens 2012: der Kampf um natürliche Ressourcen ist eine Gefahr für den Frieden
Schwerpunkt 2012 "Nachhaltiger Friede für eine nachhaltige Zukunft"
Utl.: Schwerpunkt 2012 "Nachhaltiger Friede für eine nachhaltige
Zukunft"=
Wien (OTS/SK) - Der internationale Tag des Friedens wurde im Jahr
1981 durch eine Resolution der Generalversammlung der Vereinten
Nationen in Leben gerufen. Die UNO ruft an diesem Tag zur
Unterlassung aller Kampfhandlungen auf und ermutigt der Opfer von
Konflikten zu gedenken. Dieses Jahr hat der internationale Tag des
Friedens den Schwerpunkt "Nachhaltiger Friede für eine nachhaltige
Zukunft". ****
Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, geht
anlässlich des Tag des Friedens auf die Verteilung von Ressourcen
ein: "Natürliche Ressourcen, wie seltene Erden, Holz oder Wasser sind
leider oft der Grund für bewaffnete Konflikte. Dabei könnten diese
dem Wohl der Gesellschaften dienen", stellt Bayr fest und betont die
Wichtigkeit, mit natürlichen Ressourcen nachhaltig umzugehen: "Es ist
essentiell, dass natürliche Ressourcen nachhaltig abgebaut werden.
Das heißt, dass es bei deren Abbau weder zu Verschmutzungen der
Umwelt noch zu Ausbeutungen der Arbeiterinnen und Arbeiter kommt und
dass nur so viel abgebaut wird, wie die Natur im gleichen Zeitraum
nachproduzieren kann. Bei Ressourcen, die sehr lange zur Erneuerung
brauchen oder die endlich sind, wie seltene Erden etwa, müssen wir
verstärkt auf Recycling setzten."
"Nachhaltiger Friede für eine nachhaltige Zukunft ist der heurige
Slogan der Vereinten Nationen. Ich hoffe, dass dies kein utopischer
Wunsch ist. Für das Erfüllen dieses Slogans ist es zentral, den
globalen Wohlstand zu heben, Menschenrechte weltweit zu garantieren
und allen Menschen ein gutes Leben zu sichern, um Konflikten den
Grund abzugraben. Einer der vielen Wege dafür ist die
Entwicklungszusammenarbeit, ein anderer die Inlands- und
Bildungsarbeit. Denn gerade was den Ressourcenverbrauch betrifft,
sind wir Menschen in den Industrieländern gefragt, diesen zu
reduzieren und so die Nachfrage zu drosseln", schließt Bayr.
(Schluss) up/mp
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