• 18.09.2012, 13:43:28
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Bulgarischer Staatspräsident Rossen Plevneliev im Parlament Gespräch mit Länderkammer über Vertiefung der bilateralen Kontakte

Wien (PK) - Im Rahmen seines zweitägigen Arbeitsbesuches in
Österreich, der gestern in St. Pölten begann, stattete der
bulgarische Staatspräsident Rossen Plevneliev heute dem Hohen Haus
einen Besuch ab, wo er von der Vizepräsidentin des Bundesrates,
Susanne Kurz, empfangen wurde. An dem Gespräch nahmen von
österreichischer Seite noch der Vorsitzende der österreichisch-
bulgarischen Freundschaftsgruppe F-Mandatar Mario Kunasek sowie die
ÖVP-Abgeordnete Adelheid Irina Fürntrath-Moretti teil.

Rossen Plevneliev hob die hervorragenden bilateralen Beziehungen
hervor und wies insbesondere darauf hin, dass die nachhaltigen und
langfristigen Investitionen von österreichischer Seite einen sehr
wichtigen Beitrag zur Entwicklung seines Landes geleistet haben. Auch
für die Zukunft sehe er noch sehr viel Potenzial, war Plevneliev
überzeugt, wie beispielsweise in den Bereichen Energie, regionale
Entwicklung oder e-government. Bulgarien befinde sich auf einem sehr
guten Weg und setze die begonnen Reformen (Pensionen, Gesundheit,
Justiz, Verwaltung etc.) konsequent fort, unterstrich der Präsident.
Die österreichischen Unternehmen können sicher sein, dass sie in ein
stabiles, zukunfts- und wettbewerbsfähiges Land investieren, das
seine Strukturreformen ernst nimmt, bekräftigte er.

Die Vizepräsidentin des Bundesrates, Susanne Kurz, zollte den
Anstrengungen Bulgariens sowohl auf wirtschaftlicher, politischer als
auch auf sozialer Ebene große Anerkennung und wünschte dem Gast alles
Gute für die noch anstehenden wichtigen Reformen.

Auf dem Besuchsprogramm von Plevneliev, der von einer großen
Wirtschaftsdelegation begleitet wurde, standen zudem noch Treffen mit
Bundespräsident Heinz Fischer, Bundeskanzler Werner Faymann, den
Landeshauptleuten von Wien und Niederösterreich sowie namhaften
Wirtschaftsvertretern.

Der 48jährige Bauunternehmer Rossen Plevneliev wurde am 30. Oktober
2011 zum bulgarischen Präsidenten gewählt und ist seit 22. Januar
2012 im Amt. Er wurde von der Partei GERB als Spitzenkandidat
aufgestellt und konnte die Stichwahl mit 52,58 % für sich
entscheiden. Davor fungierte er bereits als Minister für regionale
Entwicklung in der Regierung von Bojko Borrisow. (Schluss)

HINWEIS: Fotos von diesem Besuch finden Sie - etwas zeitverzögert -
auf der Website des Parlaments (www.parlament.gv.at) im Fotoalbum.

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