• 17.09.2012, 10:59:05
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Haubner: Gute Deutschkenntnisse sind Basis für spätere Berufsausbildung

Wirtschaftsbund unterstützt Vorstoß von Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz - Unternehmen haben mit Versäumnissen in der Pflichtschule zu kämpfen

Utl.: Wirtschaftsbund unterstützt Vorstoß von
Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz - Unternehmen haben
mit Versäumnissen in der Pflichtschule zu kämpfen=

Wien, 17. September 2012 (OTS/Text) - "Deutsch vor dem Schuleintritt
ist nicht nur eine essentielle Voraussetzung, um dem Unterricht
folgen zu können, sondern hat maßgebliche Nachwirkungen für das
gesamte spätere Berufsleben. So sind fundierte Sprachkenntnisse auch
die Basis für eine erfolgreiche Lehrlingsausbildung. Denn wir
brauchen die besten Köpfe für unsere Betriebe", unterstützt der
Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR
Peter Haubner, den Vorstoß des Integrationsstaatssekretärs Sebastian
Kurz, zur Änderung der Sprachförderung. "Tatsache ist, dass die
heutigen Lehranfänger massive Mängel bei den Grundkompetenzen -
Rechnen, Lesen, Schreiben - aufweisen. In Zeiten des
Fachkräftemangels sind wir daher gefordert, das Problem an der Wurzel
zu packen und für eine optimale Pflichtschulausbildung unserer Jugend
zu sorgen. Denn die Versäumnisse in der Pflichtschulausbildung können
in drei Jahren Lehrausbildung nie von den Unternehmen aufgeholt
werden - das ist auch gar nicht ihre Aufgabe", betont Haubner mit
aller Deutlichkeit. ****

"Es ist gesellschafts- und wirtschaftspolitisch verantwortungslos,
Kinder mit mangelhaften Sprachkenntnissen in den Regelunterricht zu
setzen. Wir sind gefordert, jedem Jugendlichen optimale
Rahmenbedingungen für den Start ins Berufsleben zu ermöglichen - und
dafür ist es nötig, sämtliche Defizite in der Pflichtschulzeit zu
beheben. Damit werden alle Beteiligten zu Gewinnern: Die
Jugendlichen, indem sie eine fundierte Basis für das Berufsleben
bekommen; und die Betriebe, indem sie qualifizierte Fachkräfte
ausbilden und finden können", so Haubner, der abschließend betont:
"Fest steht: Die Österreichischen Unternehmerinnen und Unternehmer
nehmen ihre soziale Verantwortung wahr. Das verdeutlichen unsere
Klein- und Mittelbetriebe, die 80 Prozent der Lehrlinge in Österreich
ausbilden. Sie bieten damit 130.000 Jungen eine Zukunftsperspektive."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NWB

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