• 15.09.2012, 09:00:32
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SP-Bayr: Ulrichsbergtreffen ist alles andere als abgegrenzt vom rechten Rand

Keine öffentlichen Förderungen des UGB

Utl.: Keine öffentlichen Förderungen des UGB=

Wien (OTS/SK) - Heuer findet das "Heimkehrertreffen" nach
Unterbrechung wieder am Ulrichsberg statt und trotz Ankündigungen des
Präsidenten der Ulrichsberggemeinschaft (UGB) Kanussi ist es ein
Zusammentreffen von einschlägigen Personen vom rechten Rand.
SP-Nationalrätin Petra Bayr kritisiert nicht nur die Förderung durch
das Land Kärnten: "Die Ulrichsberggemeinschaft wird vom Land Kärnten
jährlich mit 11.000 Euro unterstützt. Für dieses Jahr hat Kanussi
sogar weitere Förderungen angesucht, nachdem Minister Darabos die
Unterstützung durch das Bundesheer für den Transport auf den Berg
versagt hat", so Bayr. ****

"Der Verteidigungsminister stellt berechtigter Weise keine
Infrastruktur des Bundesheeres mehr zur Verfügung. Darüber hinaus hat
der Standard kürzlich berichtet, dass die UGB in Räumlichkeiten der
Stadt Klagenfurt untergebracht ist, zu sehr günstigen Konditionen für
die UGB. Ich finde es empörend, dass öffentliche Mittel an solch
einen Verein gehen und sehe es als demokratiepolitisches Gebot der
Stunde, statt Energien und Mittel des Landes Kärnten in das UGB zu
stecken, diese lieber in Neuwahlen zu investieren", so die
SPÖ-Abgeordnete. Bayr spricht sich gegen weitere öffentliche
Unterstützungen der UGB aus: "Ich hoffe ja sehr, dass das Land
Kärnten nicht noch mehr Geld zuschießt." ****

Die Facebook Seite des UGB spricht eine klare Sprache der
SS-Verherrlichung. Bayr sieht dies in krassem Gegensatz zur Aussage
Kanussis "solche Kreise" fernzuhalten: "Wenn Kanussi es ernst meint
und das Ulrichsbergtreffen aus dem rechten Rand befreien will, darf
er SS-Verherrlichungen auf der Facebook Seite einfach nicht zulassen.
Gedichte des Nazi Poeten Herybert Menzel haben hier genau so wenig
verloren wie Aussagen "Mein Onkel war auch bei der SS. Ich bin sehr
stolz darauf, so jemanden in meiner Familie zu haben".

Abschließend wiederholt Bayr die Wichtigkeit von Neuwahlen für das
Land Kärnten: "Das Land Kärnten sollte seine Gelder besser in baldige
Neuwahlen investieren, damit die KärntnerInnen endlich die
Möglichkeit haben, eine Regierungsmehrheit abzuwählen, die nur in
der Vergangenheit verhaftet ist, aber keine Zukunft für dieses
Bundesland anbieten kann." (Schluss) gd/mp

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