- 14.09.2012, 09:46:05
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Bayr zum Tag der Demokratie: Globales Lernen fördert Demokratie jenseits der nationalen Grenzen
Schwerpunkt 2012 Democracy Education
Utl.: Schwerpunkt 2012 Democracy Education=
Wien (OTS/SK) - Petra Bayr, SPÖ-Nationalratsabgeordnete und
Bereichssprecherin für globale Entwicklung, betont anlässlich des
"Internationalen Tags der Demokratie" am 15. September mit dem
heurigen Schwerpunkt Democracy Education den Stellenwert des Globalen
Lernens: "Ein wichtiger Aspekt des Globalen Lernens ist ja, Menschen
zu befähigen globale Zusammenhänge zu verstehen und die eigene
Mitverantwortung und Mitgestaltungsmöglichkeit an globalen Prozessen
zu begreifen. Das trägt zentral zur Demokratieförderung in unseren
eine Welt bei." Der Eine-Welt-Gedanke geht davon aus, dass alle
Menschen gleichberechtigte BürgerInnen der einen Welt sind, so wird
die Einteilung in Erste und Dritte Welt obsolet. Globales Lernen
trägt zu einem gleichberechtigten Miteinander bei. ****
Bayr betont die Leistungen der österreichischen Informations- und
Bildungsarbeit: "Ich bin sehr froh, dass es in Österreich kompetente
Stellen für die entwicklungspolitische Inlandsarbeit gibt. Es ist
ungemein wichtig, dass Menschen jeder Altersgruppe über globale
Zusammenhänge informiert werden und lernen, die Auswirkungen ihres
eigenen Handelns über nationale Grenzen hinweg abzuschätzen. Auch das
ist relevant für die Entwicklung von Demokratien." Steigende
Verkaufszahlen von Fair Trade Produkten zeigen, dass es vielen
Menschen nicht egal ist, wie die Bananen geerntet, von wem der Kaffee
angepflanzt oder unter welchen Arbeitsbedingungen Blumen kultiviert
wurden.
Für das Leben des Eine-Welt-Gedanken ist es unabdingbar, noch viele
andere Handlungsangebote von ähnlicher Qualität und leichten
Zugänglichkeit wie das Kaufen von Fair Trade Produkten aufzuzeigen
und Menschen dazu zu bringen, bewusste Entscheidungen zu treffen.
"Dazu gehört die Information durch Medien, Bildungseinrichtungen und
ehrliche Werbung ebenso wie das klare Aufzeigen von
Wahlmöglichkeiten. Viele Menschen treffen bereits in globalem
Bewusstsein ihre Wahl, wohin sie verreisen, wie sie sich fortbewegen
und was sie konsumieren. Globales Lernen trägt dazu bei, dass diese
verantwortungsvollen WeltbürgerInnen immer mehr werden - und das ist
gut für unsere eine Welt", stellt Bayr abschließend fest. (Schluss)
ah/mp
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